News

Danner Racing Team bei der Hungarian Baja

Wie in den letzten Jahren werden wir auch heuer mit unserem G320 die Hungarian Baja fahren, einen Lauf zur Cross Country Weltmeisterschaft.
Die Rallye wird heuer erstmalig bei Budapest ausgetragen, das Gelände in Vesprem war offensichtlich nicht verfügbar.
Entsprechend den aktuellen FIA Reglements wird das Rennauto mit einem vergrößerten Air-Restriktor ausgerüstet (35 mm statt 32 mm wie bisher), um den Benzinern wieder Chancen gegen die immer stärker werdenden Dieselfahrzeuge zu geben!
Wir werden Euch hier mit Informationen und Fotos versorgen!



Keine Teilnahme an der DAKAR 2011

Leider hat die Finanzierung für die DAKAR 2011 nicht geklappt - trotz unserer vielen Erfolge war es nicht möglich, die erforderlichen Gelder aufzutreiben - Motorsport in Österreich ist leider eine Randerscheinung ...



Dakar 2011 - probieren wir es doch nochmal !!!!!!!

Kurzfristig hat sich die Möglichkeit für das Danner Racing Team ergeben, an der DAKAR 2011 teilzunehmen!
Die deutschen Rallye Kollegen Jörg Sand und Olli Köpp stellen gerade ein Team zusammen und hätten uns gerne dabei.
Einziger Wermutstropfen: die etwa € 100.000.- müssen organisiert werden.
Wir suchen also Sponsoren, die uns das ermöglichen - die ultimative Herausforderung!
Interessenten bitte melden - wir müssen uns bald entscheiden!

mit sportlichen Grüßen
Christof



Werben auf der Grazer Messe

4 Tage Messe - das heißt nach dem Bürotag Standdienst - aber es hat Spaß gemacht!
Ich möchte mich hier bei alle bedanken, die zum Gelingen beigetragen haben - angefangen von Thomas (Allrad Just 4 Fun), Conny, Evi, Herwig, ....
Auf der Foto Seite könnt Ihr die Betriebsamkeit auf dieser ersten "Adventure World" sehen oder zumindest erahnen!

Es würde mich freuen, wenn der eine oder andere Kontakt zu einer konstruktiven Zusammenarbeit wird!



Danner Racing auf der "Adventure World" !

Danner Racing ist erstmalig auf der "Adventure World" im Rahmen der Grazer Frühjahrs Messe vertreten!
Die Veranstaltung ist eine der größten in Österreich - es werden 100.000 Besucher erwartet.
Präsentiert werden das Fahrzeug, tolle Videos und natürlich die Teammitglieder!
Die legendären "Danner-Racing" T-Shirts (Slazenger!) können ebenso erworben werden wie der 2010er Rallye Kalender.
Das im Kalender abgelichtete Model wird ebenfalls anwesend sein ....

man sieht sich

Christof



Tagebuch der Tuareg Rallye Marokko

Tuareg Rallye Marokko 2010



Mittwoch. 3.3.10:
Die Autos werden vom Spezialtransporter unseres Sponsors AUTO-SIEGL direkt vor unserem Haus abgeholt.
Den Fahrer lade ich schon mal ein zum Abendessen am 12.3. abends in Mojacar …



Anreise Fr., 12.3.10:
Abflug Graz Thalerhof um 11:20
Reisegruppe Danner:
Ferry + Sybille, Herwig, Conny und ich
Umsteigen in Mallorca – wir treffen wie vereinbart Birgit mit Sohn Silas, sowie Markus.
In Marokko werden Ferry, Sybille, Birgit und Silas bei Conny im Begleitauto – GD300XL mitfahren.

In Murcia am Flughafen übernehmen wir die beiden Mietautos – FIAT Pandas – einen davon mit dem bestellten Kindersitz für Silas.
Allerdings – das Gepäck von Herwig und Ferry ist nicht mitgekommen (wie sich später herausstellt, ist es bereits in Graz liegengeblieben – logo auf diesem Reisenterminal – und das, obwohl wir wie vorgeschrieben 1 Stunde vor Abflug eingecheckt haben! Bravo AirBerlin!)
Nach rund 2 ½ Stunden sind wir in Mojacar und checken im Hotel ein (alles schon vor Monaten reserviert …), und finden auch unsere Autos am Hotelparkplatz vor. Kalle (Karl Heinz Müller) hat sie vom AUTO-SIEGL übernommen – der Fahrer musste leider weiter nach Madrid … Rund ums Hotel treffen wir viele Bekannte (die komplette Orga ist schon da) – und gehen essen.
Danach geht’s noch kurz an die Bar – das Pub hat glücklicherweise geöffnet.


Samstag, 13. März 2010
Gemütliches Frühstück im Marina Playa um 09:00, dann werden sie Autos umgeräumt, Kisten in Kalles tollen MAN Kat geladen, Aufkleber werden strategisch positioniert.
Dann geht’s zum Tanken, während Conny mit Ferry und Sybille eine Runde Sightseeing macht!
Nachdem jetzt schon wieder alle hungrig sind, fahren wir zu einem Restaurant am Strand. Als wir dort fertig sind, kommen die letzten der Truppe gerade an – Franky und Jan mit dem Toyota, die von Norddeutschland auf Achse runter gefahren sind.
Alle zusammen fahren dann mit zum Auftanken der Mietautos, die wir nachmittags retournieren müssen. Dann wollen wir noch etwas für die Gepäcklosen einkaufen – auf Rechnung von AirBerlin …
Bei der Europcar Station gibt es leider keinen Briefkasten zum Einwurf der Schlüssel und Papiere, auch das Hotel in der Nähe, wo man das üblicherweise erledigen kann, ist zu.
Bei der Zentrale in Murcia sagt man mir, wir hätten einfach schon um 14:00 dort sein sollen …
Dabei hatte uns die Dame am Freitag bei der Übernahme gesagt, wenn es später würde, sollte wir einfach die Schlüssel einwerfen.
Nach ein paar Telefonaten vereinbaren wir, dass ich die Schlüssel im Hotel an der Reception abgebe, wo sie Montag früh von Europcar abgeholt werden.
Um 20:00 Uhr gibt’s Abendessen im Marina Playa.



Sonntag, 14.3.10
Frühstück, Überführung zum Hafen, warten, Papierkram
Briefing Rainer, GPS Daten
Vorbereitung Roadbook HWG
Gelegentlich Kaffee im Hafengebäude
Aufsitzen, LKW-Fahrer nicht da – PKW vorziehen, ziemlich weit vorne



Montag, 15.3.10
Zoll und Personenabfertigung schon am Schiff.
Kabinenbelegung problemlos.
Alles ruck/zuck erledigt, dann jausnen, Bier.
Um 06:10 legt die Fähre in Nador an, die Abfertigung am Hafen geht richtig schnell von statten.
Gesammelt wird wie immer am Parkplatz gegenüber, der ist ziemlich voll, da es immer mehr Teilnehmer werden!
Nach Ausgabe der Bordkarten ab ca. 10:00 Uhrist der Start in die Navigationsetappe sofort möglich, erst wird lange Straße gefahren, dann über Pisten des Küstenatlas zum CP1.
Genau beim wegfahren merken wir, daß der PC platt ist – muß wohl eine Sicherung sein ...
Nachdem das Panasonic Toughbook aber nur ein „Add on“ ist, macht das zumindest beim Navigieren keine Probleme.
Wir fahren als letztes Auto weg, holen zwar auf, aber in der ersten Navi etappe krebsen wir trotzdem in der Kolonne hinterher – auf den Wegen durch die Berge ist Überholen gar nicht so leicht – und in der Navigationsetappe geht es noch nicht um Zeit!
Bei CP1 Suchen wir den Fehler – zum Glück habe ich vor der der Rallye endlich den aktuellen Sicherungsplan fertiggestellt und foliert. Die defekte Sicherung des Zigarettenanzünders wird getauscht, dann gehen wir wieder als letzte raus.
Man merkt, daß es hier viel geregnet hat in letzter Zeit - überall Schlammpfützen und einmal sogar ein großes grünes Feld - schön tief, so daß die Autos vor uns kreuz und quer stehen. Gut, einen G zu fahren.

Dann die erste Sonderprüfung: es läuft gar nicht schlecht, Herwig Sagt tadellos an – nur 1x sind wir gröber daneben, als wir beim etwas zu späten Ausstieg aus einem Qued die Piste daneben nicht sofort finden; den Wiedereinstieg schaffen wir 5 km später mit Hilfe der Generalrichtung und der Plausibilität der Roadbookbilder; ich schätze auf etwa 5 „vergeigte“ Minuten. Kurz vor dem Ziel gibt’s noch eine böse Querrrinne, die wirklich jeder "erwischt". Unmittelbar nach dem Ziel stinke die Bremsen ganz häßlich – es blockiert aber nichts, ist aber zu kontrollieren!
Im Anschluß geht’s über Asphalt nach Missor.
Etwa 20 km vor dem Ziel bei der Tankstelle in Elhay treffen wir zufällig unser Serviceteam!
Da wir jetzt wieder bei den Ersten sind, gehe ich gleich zu Autowaschen, da der Schlamm der Etappe die Kontrolle beim Service behindert.
In Missor hinter dem Hotel Baroudi machen wir uns schon mal breit und reservieren Platz für 4 Autos: den G, das Serviceauto, das marokkanische Mietauto und Fankys Toyota.
Beim Fahrwerkscheck finde ich keine Probleme an der Bremse – der Gestank muß wohl von den Nachbaubelägen liegen, die heute erstmalig beim häufugen Anbremsen auf den Pisten „geglüht“ haben!

Bereits an diesem ersten Renntag in Marokko auf schnellen Pisten mit kniffeliger Navigation auf dem Weg von Nador nach Missor kristallisierten sich die Titelkandidaten heraus:Paul Round und Martin Coulson auf ihrem Desert WarrierEdo Mossi mit Beifahrerin Tina Meier auf Toyota KDJ120Die beiden V8 Range Rover von Lee Amtor/Ingo Tiarks sowie Rene Zeller/Bogo Vatovec-- Der Titelverteidiger Christof Danner mit Beifahrer Herwig Rieger, 4 min hinter Paul Round im Desert Warrier.







Dienstag, 16.3.10
Missor - Merzouga

Start 8:00, Vorstart 08:30, unsere Startzeit 08:34
Am Weg zum Vorstart müssen wir feststellen, daß die Brücke weggeschwemmt ist!
Wir kehren um und melden dies gleich der Orga!
Rainer ist schon am arbeiten und sucht bereits eine neue Route zum Start bzw. einen neuen Einstiegspunkt in die Sonderprüfung „Elhay“.
Wir warten etwa eine Stunde aufs Briefing, wo das weitere Vorgehen mitgeteilt wird:
wir überführen den Tross nach nach Elhay zur Tankstelle, von wo es über Piste zum Einstieg in die erste Etappe geht.
Wieder einmal halten sich einige Motorradfahrer nicht an die Anweisungen der Orga und überholen die Kolonne -> 3 von ihnen finden sich in einem Knäuel in einem Graben neben der Piste wieder. Wir helfen bei der Bergung, ich rufe Klaus Spörl vom Medical Service an.
Die Etappe geht dann über 50 km schnelle Piste in ein großes Tal, dem entlang eine echt geile Route führt - schön zu fahren. An einer ewas kniffeligeren Stelle, wo das Tal gewechselt wird und ein Bach gequert wird, überholen wir bereits 2 der vor uns gestarteten. Dann laufe wir auf Rene Zeller im zweiten Ranger Rover auf. In einer kurzen Querfeldein Passage gehen wir auch an ihm vorbei und klinken uns in das letzte Stück kurviger Piste ein, das nun direkt zum Ziel führt - Etappensieg!
Auf Strasse weiter, unterwegs machen wir Tankplanung
Nach zwei lanschaftlich wertvollen Navigationsetappen - unter anderm über den von der Dakar bekannten "Col de Belcasem" - gibt es noch die zweite Speciale an diesem Tag, von Erfoud über schmale Pisten und den "Col de Erfoud" in die weite Ebene, die sich bis hinter den ErgChebi zieht. Hier fahren wir echt High Speed!
Am Fuße der Dünen hat man noch eine VDK („versteckte Durchfahrtskontrolle“ – wobei diese entgegen dem Namen von weitem wegen der gehissten Fahne sichtbar sind) plaziert, dann die erste echte, kurze Sandetappe quer durch den Erg nach Merzouga. Wir sind auch da gut dabei, als Erste im Ziel. Im Hotel Tuareg bereiten wir den Platz vor für unsere Autos.
Dann eine kleine Katastrophe bei den Kollegen: Franky kommt mit seinem Toyota mit einem kaputten VA-Differential ins Camp! Und er ist doch nur wegen der Dünen gekommen!

Ein paar Marokkaner machen sich auf die Suche nach Teilen!
Wir machen das übliche Service mit Fahrwerkskontrolle, Öl und Wasser kontrollieren, Scheiben putzen; Herwig lädt den GPS Track des Tages runter und bereitet das Roadbook vor.
Paul und Martin haben die VDK nicht angefahren und sich damit 4 Stunden Strafzeit eingehandelt – ohne Fehler der Mitbewerber nicht aufzuholen!
Um 20:00 Uhr Briefing, dann abendessen, zusammensitzen, ein Bierchen, dann schlafen.



Mittwoch, 17.3.10
Tagesprogramm: ein langer Rundkurs durch 3 Ergs, etwa 160 km – alles Sonderprüfung!
Tagwache wie immer mit Rammstein - die "Tuareg Hymne" "Hier kommt die Sonne"!
um 07:50 sind wir am Start - vor der Orga ...
Verteilung der Bordkarten, Sicherheitscheck (Wasservorrat, Handy, Papier, Kompass, Raketen, Schaufeln, Sandbleche), um 07:34 starten wir - nach der Reihenfolge des Vortags, weil aufgrund der Verzögerungen und Änderungen die Auswertung nicht rechtzeitig fertig war.
Gleich im ersten Sandfeld ein VDK - wie zu erwarten - dann über Pisten zum weit entfernten nächsten Erg.
Irgendwo da müssen wir bereits 2 der 3 vor uns gestarteten überholt haben - jetzt machen wir Jagd auf Paul und Martin im Desert Warrier. Bei einer kleinen Unsicherheit an einer Abzweigung sind wir vorne - und die beiden gehen uns den ganzen Tag nicht mehr aus dem Windschatten ... inzwischen wissen sie: „wo wir sind, ist richtig
Wir fahren tolle Pisten bis an die algerische Grenze, Navigation klappt wie am Schnürchen.
Im zweiten Erg finden wir doch recht weichen Sand, haben aber nie wirkliche Probleme.
Wieder Pisten, dann als krönender Abschluß nochmal quer durch den Erg Chebi!
Da die Engländer vor uns gestartet waren und unmitttebar nach uns ins Ziel kommen, gewinnen wir auch diesen Tag!
Abends eröffnet uns Martin, daß sie beschlossen hätten, die ganze Königsetappe des nächsten Tages hinter uns zu verbringen!
Mit dem Vorschlag, uns dafür bei Bedarf von der Dünenkante zu ziehen, schlagen wir ein.



Donnerstag, 18.3.10
Königsetappe – normalerweise der wichtigste Tag der Rallye
Tagwache ist heute früher, der Tag wird sehr lange werden: zu fahren sind 4 unteschiedliche Runden im ErgChebi, Luftlinie sind es knapp über 200 km, d.h. nachdem mit den Autos nicht alles direkt zu fahren geht, werden es am Ende des Tages deutlich mehr sein!
Dabei sind jede Menge GPS-Punkte anzufahren, die teils offizielle DKs sind, teilw. VDKs; manche sind unbesetzt, aber da per GPS alles kontrolliert werden kann, muß einfach jeder Punkt exakt (bis auf etwa 50 m) angefahren werden!
Im ersten Abschnitt haben wir mindestens 5 Verfolger, langsam werden es weniger – vor allem, als ich dummerweise einen relativ tiefen Dünentrichter quere … Übrig bleiben Paul/Martin und eines der Polaris Teams, die ebenfalls in der Auto Profi Gruppe starten.
Dafür, daß wir den ganzen Tag die Führungsarbeit und Navigation machen, ziehen uns die Kollegen 3 oder 4 mal von einer Düne, was doch etwas Substanz spart!
Düne für Düne, GPS-Punkt für GPS-Punkt, Runde für Runde arbeiten wir uns durch den Sand.
Mittags wird die Sicht wieder absolut schlecht – die Sonne steht am höchsten Punkt und es gibt keine Konturen – teilweise kann man nicht erkennen, ob man rauf oder runter fährt oder wo die Dünenkante ist!
Es macht trotzdem einen Riesenspaß – vor allem, wenn wir am Ende jeder Runde im Konvoi an Start/Ziel vorbeikommen!
Herwig macht seine Sache super, meine Konzentration läßt auch nicht nach!
Zwischenzeitlich nehmen wir uns vor allem in den echt hohen Dünen Zeit, um den besten Weg abzuschätzen. Eine gute Hilfe dabei sind auch die Satellitenbilder, die Herwig am Toughbook analysieren kann!
Für das Finale planen wir einen parallelen Zieleinlauf von PUCH/Mercedes G und Desert Warrier.
Das ganze kommt dann richtig gut rüber – das Video ist schon auf you tube!
Nach knapp 8 Stunden Dünen Doppelsieg – Paul und Martin sind richtig stolz drauf, die gleiche Zeit wie wir gefahren zu haben!
Später erfahren wir, daß Tina Meier im Toyota von Edo Mossi bereits recht früh mit Seekrankheit zu kämpen hatte und er den Großteil der Königsetappe alleine fahren mußte!



Freitag, 19.3.10
Dünenrundkurs
An diesem Tag sind 4 idente Runden im Erg Chebi zu fahren, mit einer kleinen Spange auf einer Piste knapp ausserhalb der Dünen. Unter solchen Voraussetzungen snd wir besonders froh um unsere Reifendruckregelanlage, da wir trotz der häufigen Wechsel zwischen Sand und Piste immer den optimalen Reifendruck fahren können – ohne Kompromisse!
Bis auf einen „Aufsitzer“ – natürlich bei Dani an der DK – gibt’s keinerlei Probleme.
Paul und Martin folgen uns wie immer unauffällig in geringem Abstand.
Irgendwie trödeln wir heute etwas – nicht nur wegen Schonung des Materials!
Das Resultat sind 20 min., die wir auf Lee Amthor/Ingo Tiarks im Range Rover einbüßen!
Der Vorsprung von knapp 1 ½ Stunden schmilzt etwas – wäre nicht notwendig gewesen – offensichtlich sind die Kollegen mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren!
Am Ende nach den 4 Runden schauen wir uns noch das „Spektakel des Tages“ an – das Hillclibing der Motorräder, die ihren lezten CP auf der Spitze der Hausdüne haben – etwa 300 m hoch.
Es ist wirklich interessant, hier die Unterschiede zwischen den Fahrern und Motorrädern zu beobachten!
Die einen schaffen es in mehreren Anläufen nur bis zum letzten Drittel, andere fahren zum Spaß immer wieder bis an die Kante hoch und wieder runter!
Sogar Martin, der holländische Fernehmacher mit dem KTM Prototyp Quad schafft es auf Anhieb bis oben! Das Teil hat aber auch Punch! Und Martin hat Spaß!!





Samstag, 20.3.10
Merzouga/Missor
Ergebnis des Dünenrundkurses:
-Sieger Lee Amtor, dann der Tscheche vor Paul und uns – ist OK.
Es gibt heute nur eine Special - von Merzouga bis Erfoud - erst quer durch den Erg Chebi, dann schnelle Pisten bis zum Col de Erfoud - einem kleinen Paßübergang.
Wir fahren nicht übertrieben schnell, um unseren Vorsprung nicht durch einen Schaden oder Navigationsfehler zu gefährden - plötzlich schießt Lee mit seinem V8 Range an uns vorbei!? Irgendwie hatte er sich wohl vernavigiert.
Ich überlege kurz, mich anzuhängen und ihm den Etappensieg zu nehmen, verwerfe das aber schnell, um Material und Nerven zu schonen, ER muß ja aufholen ..
Paul ist wie immer dicht hinter mir, wir kommen ca. 1,5 min. nach Lee ins Ziel => 1. Paul, 2. Wir, 3. Lee.
Die nächste Etappe ist wieder eine lange Navigationsstrecke, wir machen auf gemütlich.
Nach einer lngeren Asphaltstrecke geht es in die "Schlucht ohne Namen" - heuer ausnahmsweise nicht als Wertungsetappe, sondern nur Navigation! Die Regenfälle der letzten Wochen haben Spuren hinterlassen und der Veranstalter möchte kein weiteres Risiko eingehen.
Nach einer weiteren Navi stage kommen wir endlich zum Hotel.
Service wie jeden Tag - Wasser, Öl und Fahrwerk kontrollieren.
Der grüne Toyota hat sich heute auf einer Navigationsetappe überschlagen.
Wie bei der Anreise schlafen Ferry und Sybille heute bei uns im Womo (Obergeschoß), da hier in Missor kein Hotelzimmermehr zu kriegen war.





Sonntag, 21.3.10
Missor/Nador
Tagwache wie immer mit Rammstein "Hier kommt die Sonne"
Ergebnisse von Samstag:
Erste ex aequo Jan der Tscheche und Paul, zweite wir und hinter uns Lee Amtor mit dem Range Rover - immer noch 59 min. hinter uns.
Gleich zu Beginn die erste Speziale: 5 km aus der Stadt raus über die geflickte Furt zum Start. Um 08:32 brettern wir los, am Anfang der gleiche Track wie letztes Jahr, dann mal was anderes aber alles schnelle Pisten! Ab einem Drittel der Strecke hängt Lee im Staub hinter uns. Nachdem aber seine Kardanwelle etwas angeschlagen ist, versucht er erst gar nicht vorbeizugehen. Und er wartet auf einen Fehler von uns - sei es fahrerisch oder bzgl. Navigation. Nach etwa der Hälfte eine VDK ("Versteckte DurchfahrtsKontrolle").
Relativ entspannt reiten wir durchs Ziel.
Anschließend 10 km Piste, dann etwa 60 km Überführung zur nächsten Speziale.
Unser Service ist auch schon da; kurz 5 min Pause machen, ein Horny drinken, dann gehts los. Die Navigation ist zwischendurch richtig tricky, es gibt so viele Pisten und Abzweigungen! Das Roadbook sagt sehr schwierige Kletterpartien im Qued an – mit der Option, diese zu umfahren. Dort angekommen, schauen wir uns beide die heftigen Stellen an, wos am besten geht - nur nix kaputtfahren!
Alles geht gut (letztes Jahr gabs da noch ein kleines Hoppala, wo ich den G fast auf die Seite gelegt hätte …).
Nach einem kleinen Schwätzchen mit Biggi und Joachim am DK Ziel starten wir in die abschließenden Navigationsetappen. Die poltern uns zwar noch heftig durch, machen aber keine Probleme.
Es beginnt zu regnen - die Erinnerungen an letztes Jahr werden wach - mit reissenden Flüssen, weggeschwemmten Autos und Motorrädern ....
Zum Glück ist es heuer nicht so schlimm, allerdings ist in Nador sehr viel Wasser auf den Strassen.
Um 16:00 Uhr sind wir am Hafen - unser Service bringt gleich mal Chicken Nuggets und einen Burger vom ersten McDonalds Marokkos mit ....
Papierkram, warten, Gschichtln, Zoll, ...
In der Sonderprüfung hat ein holländisches Team den nagelneuen Landy geschmissen – echt schade drum!
Es gibt dann noch Probleme mit den Kabinen - die große italienische Gruppe, die bei der Tuareg dabei ist, hat unangemeldete "Fans" mit an Bord gebracht, die jetzt unsere Kabinen blockieren ....
Nachdem doch noch alles geklärt ist, sitzen wir noch länger mit den Engländern zusammen und plaudern über Rallyepläne, DAKAR, …..



Montag, 22.3.10
Almeria - Mojacar
Am Morgen gibt’s ein minimalistisches Frühstück an Bord, kurze Wartezeit am Hafen, dann geht’s auf der Autobahn nach Carboneras, von wo die Navigationsetappe nach Sopalmo beginnt wie früher durch das Hinterland von Tabernas, wo zahllose Western gedreht wurden – u.a. auch „Der Schuh des Manitou“. In Sopalmo wird heuer nach einigen Jahren Pause wieder das Flußbett in Wertung "hinuntergebrettert" - was bei ca. 300 Teilnehmern dauert ..... immerhin müssen alle im Ziel sein, da das Flußbett an des Strand eine Sackstraße ist!
Anschließend formiert die Orga die Aufstellung für den Einlauf bzw. die Überführung zum Hotel – mit Polizeieskorte, den Ambulanzen, den Siegern und dann dem „Rest“ des Feldes.
Am Parkplatz des Marina Playa dann ausgelassene Stimmung, Burn outs, Bier, Champus, Gratulationen,....
Am Abend nach dem Essen im Irish Pub findet die "Winnerparty" statt, inklusive der inzwischen traditionellen Stripperin.
Martin und Rainer in bester Co-Moderation bringen nochmals die Highlights auf den Punkt, verteilen die Pokale.
Um Mitternacht noch eine unerwartet Einlage – die komplette Orga umringt unseren Tisch und läßt Herwig und mich hochleben, werfen uns fast bis an die Decke usw. – wir haben beide am 23.3. Geburtstag!!!!!!!!
Gute Laune gibt’s noch gratis bis zur Sperrstunde ………………

Eine weitere Tuareg Rallye Marokko neigt sich ihrem Ende zu – mit einem weiteren Erfolg für das DANNER-RACING TEAM!



Tuareg 2010 Sieg

Liebe Motorsportfreunde!

Es freut mich, mitteilen zu dürfen, daß das Danner-Racing Team in der Besetzung Christof Danner / Herwig Rieger auf PUCH/Mercedes G320 die Tuareg Rallye Marokko vom 14. - 22.3.2010 gewonnen hat.
Die Veranstaltung ist inzwischen mit ca. 300 Teilnehmern eine der größten Wüstenrallies. In der Klasse "Geländewagen Profi" waren immerhin 20 Teams – darunter auch DAKAR-Teams - gestartet, um die etwa 2500 km Piste und Sand zu bewältigen.
Dieser Triumph war der sechste Sieg beim sechsten Start bei dieser Rallye.
Wir möchten uns an der Stelle bei allen Sponsoren und Förderern bedanken.

Weitere Infos sind auch demnächst auf unserer Homepage bzw. der offiziellen Rallye HP www.tuareg-rallye.de verfügbar.

Am 6.Juni 2010, 22:15, wird im DSF ein 22-minütiger Beitrag zu der Veranstaltung gesendet!

Mit sportlichen Grüßen
Christof



Tuareg Rallye Marokko

Am 14. März gehts in Almeria / Spanien los, mit der Fähre nach Nador / Marokko - und dann ins eingemachte:
2500 km Rallye quer durch Marokko - davon 4 Tage durch und um den Erg Chebi nahe der algerischen Grenze!

Ich werde versuchen, laufend Informationen auf unseren Weblog zu stellen und Euch so auf dem Laufenden zu halten!

Mit sportlichen Grüßen
Christof




News von der DAKAR

Hallo Sportsfreunde!
Unser Ober-Co "Wick" war heuer wieder mit Uta Beier für Red Bull bei der Dakar! Und weil er schon mal drüben ist, macht er gleich noch ein paar Wochen Urlaub.
Zuvor hat er aber noch ein paar schöne Fotos geschickt - von Uta`s Truck, dem Red Bull Zelt und dem Grid Girl von Pal Anders Ulevalseter, der bei den Motorrädern 2 wurde. Mit unserem Team T-Shirt ist sie nun Ehrenmitgleid des Vereins ......

Fotos auf der Foto-Seite!

Bei uns laufen inzwischen die Vorbereitungen für die Tuareg Rallye auf Hochtouren!



Action bei der Baja

Hungarian Baja 2009, Vezprem, Ungarn

Aufgrund der Nähe zu Österreich – im speziellen natürlich Graz, bietet sich die Hungarian Baja für uns an.
Das Danner Racing Team nimmt heuer zum 3. Mal teil:
2006: 2. Platz in der Challenge Wertung – die Baja hat noch keinen offiziellen FIA Status; sehr romantischer Showstart in Balatonfüred, viele Zuschauer an der Promenade machen Stimmung
2007: erster Auftritt mit T1 Homologation, leider verhindert ein Schaden am Getriebe nach dem Prolog den als Abstimmrunde für die DAKAR 2008 geplanten Einsatz; Showstart wieder am Balaton

Heuer wird die Rallye ausschließlich in Justaspustza, einige Kilometer außerhalb von Vezprem ausgetragen, von der Abnahme über den Showstart bis zur Siegerehrung.
Für die Abwicklung und die Organisation – auch der einzelnen Teams – sicher eine Erleichterung, da die vielen Verbindungsstrecken entfallen, aber für entsprechendes Zuschauerinteresse hinderlich!
Man hat auch den Eindruck, dass die Veranstaltung schlecht beworben wurde, auch die Internetseite ist unübersichtlich, Anfahrtsskizzen sucht man vergeblich.
Wir haben im Vorfeld viel Werbung gemacht - und viele Fans sind auch gekommen!
Zudem ist die Veranstaltung auf nur 2 Tage komprimiert – Freitag abend gibt es anstatt des Prologs die erste Etappe, die restlichen 7 Special Stages sind für Samstag geplant.
Das sollte sich später rächen – allerdings auf Kosten der Teilnehmer: die 7 Etappen waren auch beim besten Willen nicht in der Zeit zu schaffen, was der Veranstalter bei den strikten Ablauf bereits vor dem Rennen wissen musste!
Also wurde der Großteil der Teilnehmer vor der letzten Schleife aus dem Rennen gezogen und musste direkt in den Parc Ferme.
Obwohl der Tag wirklich anstrengend war, wären sicher alle gern das Programm gefahren, wofür sie schließlich nicht wenig Geld gezahlt hatten!

Als Neuerung bekam jede Autobesatzung den von der DAKAR bekannten „Sentinel“ in die Hand gedrückt (Sender + Empfänger, die dem von hinten kommenden ermöglich, den Vorausfahrenden von seiner Annäherung zu infomieren – inclusive „Empfangsbestätigung“ des Signals) – mit der Einbauanleitung eines anderen Geräts ..
Als Draufgabe „durfte“ jeder Teilnehmer – für € 300.- - Kabelstrang, Halter und Antennen des Geräts behalten. Nachdem bei jeder Veranstaltung andere Geräte zwingend eingebaut werden müssen, kommen auch diese Teile in die Sammung! Hier wäre eine Standardisierung dringend notwendig!

Teilnehmer:
17 Motorräder
46 Autos (FIA und Challenge), darunter die beiden WM-Führenden
30 Quads
6 LKW
Die Veranstaltung war bis auf die genannten Probleme gut organisiert, die beiden Specials, die abwechselnd gefahren wurden, waren schön zu fahren. Nur einige wenige Kurven waren bis zum Ende total ausgefahren und zerfurcht.
Auch das Roadbook – das zwar bei einer so angelegten Baja bei den vielen Trassenbändern nicht so wichtig ist wie etwa in der Wüste – war perfekt.

Die technische Abnahme unter Leitung des Franzosen Carree war durchaus genau, aber entspannt. Wie genau, musste nach dem Rennen der Russe Gadasin erkennen, der wegen zu langer Federwege (zulässig bei Einzelradaufhängung: 250 mm) disqualifiziert wurde.

Auftakt war wie üblich ein kleines Interview auf der Showstart Rampe, von wo es über die Verbindungsetappe zu Start SS1 mit Tempo 40 geht – „Speeding“ kostet richtig Geld – und Zeitstrafen!
Die Strecken sind nach etlichen sonnigen Tagen trocken und staubig. Überholen ist trotz Sentinel problematisch – oft muß man auf weniger staubige Abschnitte warten. Auch das Überholt-werden ist nicht so einfach: manche Teilnehmer drücken auf 300m Distanz den „Alarmknopf“ – und man kann dann ja nicht einfach stehenbleiben …………..
Hier erkennt man routinierte Fahrer, die auf Schlagdistanz erkennen, ob sie schon bemerkt wurden oder den Sentinel auslösen müssen – um dann aber unmittelbar vorbeizugehen.
Zusätzlich zum Staub macht die inzwischen tiefstehende Sonne zu schaffen, was einem teilweise komplett die Sicht raubt.

Abends um etwa 22:00 kommen die Ergebnisse raus – 23. Rang gegen solche Gegner und eigentlich erst bei der Abstimmung der frisch servierten Dämpfer sowie des neuen Bremskraftreglers für die Hinterachse ist OK.


Samstagmorgen um 07:30 Uhr geht das erste Auto ins Rennen.
Heute sind 7 Sonderprüfungen zu absolvieren – ein harter Tag …
Es ist bereits am Morgen heiß – und mindestens so staubig wie am Vorabend!
Die Motoren brüllen durch die Puszta, Staubfahnen begleiten die Boliden.
In der „Arena“ unmittelbar außerhalb der Servicezone liefern die Rennautos tolle Drifts und Sprünge fürs Publikum.
Dummerweise gibt schon in der ersten Schleife kurz vorm Ziel unser Differential Geräusche von sich!
Wir „tragen“ das Auto ins Ziel, schleppen uns in die Servicezone und bauen kurzerhand den Vorderachsantrieb aus.
Die Servicemannschaft arbeitet super - wir bauen im Rekordtempo um!
Beim nächsten Regrouping steigen wir wieder ein und fahren als „4x2 Buggy“.
Ein Nebeneffekt des neuen Antriebskonzeps ist aber auch eine überhitzte Hinterachse – worauf kurzerhand in der Etappe der Unterfahrschutz abmontiert wurde.
Bei Beginn der Dämmerung erscheinen entgegenkommende Rallyeautos wie Geisterfahrer mit ihren Scheinwerfern – die Streckenabschnitte liegen oft ganz knapp aneinander – nur getrennt durch Trassierbänder, aber überwacht via GPS!!
Am Start zur letzten Prüfung „Jutaspuszta“ werden die meisten Teilnehmer aus dem Rennen gezogen – die LKW starten erst gar nicht aus dem Parc Ferme – was allgemein auf heftige Kritik stößt!
Offenbar war die Planung der Veranstalter ziemlich daneben und von vornherein klar, dass viele Teilnehmer die letzte Prüfung nicht mehr fahren können würden.
Das heißt, weniger fahren für viel Geld und dazu noch 2 Stunden Strafzeit!

Unmittelbar nach unserem Eintreffen im Parc Ferme beginnt es zu regnen – und es hört nicht mehr auf ………
Die Kapelle, die der Ungar Fazekas mitgebracht hat, spielt nicht lange – keiner will im Regen vor dem „Musik Trailer“ stehen – komisch!
Die Siegerehrung verzögert sich um mehr als eine Stunde - die Feierlichkeiten fallen buchstäblich ins Wasser!
Kommentar des Beifahreres des Tschechen Zapletal (der mit ungarischer Lizenz fährt) während des Wartens: „due to the reduction to one day the rallye was really exhausting!“ Wie wahr!
Dann endlich werden die „final provisional results“ ausgehängt und die Autos dürfen aus dem Parc Ferme geholt werden.

Resümee: wir hatten keinen Podiumsplatz erwartet, aber der Lagerschaden war doch wirklich nicht notwendig ……..
Also ab in die nächste Verbesserungsrunde!



Hungarian Baja / Vesprem

Von 20.- 23.8.2009 findet in Vesprem wieder die Hungarian Baja statt, ein Cross Country WM-Lauf, wo voraussichtlich wieder aller Großen der Szene vertreten sein werden!
Wir treten in der T1 Klasse eben gegen alle diese an ...........
Bei entsprechendem Interesse organisieren wir gerne eine "Fanreise" - die Rallye ist sehr publikumsorientiert aufgebaut!
Anfragen bitte direkt an mich!




 

Rabaköz Rallye Ungarn

Anfang August nahm unser Team an der Rabaköz Rallye in der Nähe von Sopron teil.
Diese relativ neue Veranstaltung befindet sich annähernd auf FIA Niveau - was auch die Teinehmerautos untermauerten - s. Bildergalerie.
Trotzdem konnten wir bei 28 Startern in der T1 Klasse den 11. Rang erreichen!
Vor allem wegen der Nähe zu Österreich ist diese Rallye zu empfehlen!




 

Sieg auf ganzer Linie

Ich freue mich mitteilen zu können, dass das DANNER RACING TEAM in der Besetzung Christof Danner/Herwig Zach die stark international besetzte TUAREG Rallye Marokko vom 22. – 30.3.09 gewinnen konnte.
Die Veranstaltung führte über etwa 2500 km quer durch Marokko mit hohem Sandanteil im Erg Chebi und war mit ca. 200 Teilnehmern eine der größten Rallyes im heurigen Jahr in Afrika.
Herzlichen Dank an meine Sponsoren!
Weitere Informationen sind unter www.danner-racing und http://www.tuareg-rallye.de/ zu finden.



Danner Racing bei der Tuareg Rallye Marokko

Vom 22.3. - 1.4.09 bestreitet das Danner Racing Team in der Zusammensetzung Christof Danner / Herwig Zach zum 5. Mal die internationale Tuareg Rallye Marokko. die diesmal mit einer Rekordstarterzahl aufwarten kann!
Details und eine spannende Berichterstattung auf www.marokko-rallye.de und natürlich hier bei Danner Racing im Weblog!
Diese wichtige Aufgabe hat dankenswerterweise Bernie übernommen - danke!

Wir sind diesmal mit 2 Autos unterwegs - im Rennen der bewährte G320 und im Service als rollendes Hotel mit Conny am Steuer - abwechselnd mit Sepp Weber - unserer GD300XL !



Fitness

Fitnesstraining des Teams bei Kurt Marnul Das Danner Racing Team hält sich fit - mit regelmäßigem Trainig bei Arnold Schwarzeneggers erstem Trainer Kurt Marnul



Rallye Kalender 2009

Liebe Motorsportler!
Soeben ist der Rallye Kalender 2009 des Danner Racing Teams fertig geworden - die 3. Generation, wieder perfekt von Conny inszeniert und vorerst für Vereinsmitglieder reserviert!



Aus für Mitsubishi?

Mitsubishi steigt aus - offiziell aus Kostengründen. Der japanische Autobauer hatte die Dakar Rallye wesentlich mitgeprägt und neue Rekorde geschrieben. Nun, nach der neuen Dakar in Südamerika und dem Ende der Siegesserie, will man nicht mehr. Das Ende einer Legende?



VW gewinnt die Dakar 2009!

Doppelsieg von VW bei der DAKA 2009 in Argentinien!
Auch 2010 wird die DAKAR durch Südamerika fahren - das Publikumsinteresse ist einfach umwerfend!

Wir sind dran und planen nach wie vor einen Start im Jänner 2010 in Buenos Aires ...........



"Unser" Wick bei der DAKAR

"Unser" Wick bei der DAKAR:
Mein getreuer Mitstreiter und Beifahrer Herwig "Wick" Zach ist seit 28.12. in Buenos Aires - mir Uta Beier an Bord des RED BULL Promotion LKW (ein ehemaliger Auinger Race Truck)!
Er wird uns gelegentlich mit Live Infos von der DAKAR versorgen.
Bisher hat er festgestellt, daß alle Teilnehmer (und alle, die auch nur irgendwie dabei sind) in Argentinien wie Helden gefeiert werden.
Und daß die Mädels (Chicas) nicht gerade häßlich sind .........
Wir bleiben dran .........
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Weihnachten

Das Danner Racing Team wünscht allen Freunden Frohe Weihnachten [219 KB] und ein Gutes Neus Jahr 2009!




 

Vortrag Transsyberia

Am Freitag, den 28.11.08 gab es im Clublokal der Allradfreunde "Just 4 Fun" in Graz (Johann und Paul) einen Vortrag über die Transsyberia Rallye.
In der Fotogalerie findet Ihr ein paar Bilder der gut besuchten Veranstaltung!



DAKAR 2010

Die Wüste lebt - aber auch Süamerika ist schön!
Wir wollen 2010 die DAKAR in Argentinien und Chile bestreiten - willst Du dabei sein ??




 

Freies Off Road Fahren unseres Vereins

Seit kurzem ist unser Verein " MS Wüste - Verein zur Förderung von Motorsport und Wüstenveranstaltungen" endlich offiziell!
Quasi zur Gründung veranstalten wir am 18.10.08 ein freies Off Road Fahren in Kirchfidisch.
Nähere Infos bitte per Mail anfragen.



DANNER RACING auf der Allradmesse in Wien!

In Ermangelung des Cross Country Rallye Fahrzeugs G320, der sich immer noch auf der Rückreise von der Transsyberia Rallye befindet, wurde der "Oldtimer" 230GE auf der Allradmesse in Wien am Stand von "www.gelaendewagen.at" ausgestellt.
Stand und Auto fanden regen Zuspruch!




 

Storno der UAE Desert Challenge Dubai

31.8.08:
Nachdem unser Auto immer noch in Rußland ist, mußten wir schweren Herzens die Vorbereitungen für die Teilnahme am nächsten geplanten WM-Lauf, der UAE Desert Challenge in Dubai absagen.



Pressestimmen zur Transsyberia

Inzwischen gibt es die ersten Pressestimmen zur diesjähigen Transsyberia Rallye:

www.marathonrally.com

www.gelaendewagen.at



Das Abenteuer ist zu Ende

"Abenteuer Osten"
Nach über 7000 harten Kilometern, die der Mercedes G320 des Danner Racing Teams (Christof Danner / Jan Szekeres) von 11. - 25.7.2008 quer durch Rußland und die Mongolei zurücklegen mußte, kamen die Abenteurer am 28.7. erschöpft und halbwegs zufrieden wieder nach Hause.
Gebremst von nicht vorhersehbaren Defekten konnten zumindest die schnelleren Cayenne Piloten nicht herausgefordert werden, wiewohl wir mehrmals schnellste "Nicht-Cayenne" waren und am vorletzten Tag unter schwierigen Bedingungen (Schotter, Spurrillen, Wasserdurchfahrten) der 2. Tagesrang erzielt wurde - nur 4 min. hinter dem Tagessieger (Team Spanien auf Cayenne). Ein Video dieses Tages findet Ihr hier ...
Fotos findet Ihr über die links am Weblog bzw. auf der Transsyberia Homepage.
Ich arbeite schon an einer Präsentation mit Bildern, Videos, Musik, .....

Ich möchte mich hier bei meinen Sponsoren herzlich für die Unterstützung bedanken, ohne die wir diese großartige und anspruchsvolle Veranstaltung nicht hätten fahren können.

Unmittelbar nach der Rückkehr starten schon wieder die Vorbereitungen für die nächste große Veranstaltung - die UAE Desert Challenge in Dubai, einen weiteren Lauf in der Cross Country Weltmeisterschaft.
Auch hier würde ich mich wieder über entsprechende Unterstützung freuen!



Transsyberia Rallye

Letzter Stand zur Transsyberia Rallye (Mo., 7.7.08, 19:00)
Der G320 des Teams ist eben in Moskau eingetroffen, pilotiert vom Beifahrer, Jan Szekeres.
Am Dienstag fliege ich direkt Wien - Moskau, Mittwoch können wir das Auto nochmal durchschauen und die Aufkleber der Orga dranmachen;
Einen Link zum Interviev mit RadioGraz findet Ihr hier.

Donnerstag ist technische Abnahme
Freitag ist Showstart am Roten Platz .............
Hier nochmals die links, wo Infos teilweise online publiziert werden:
http://www.transsyberia-rallye.de/en/magazine/
www.marathonrally.com
www.danner-racing.at
mit sportlichen Grüßen
Christof



Danner Racing fährt die Transsyberia

Wir haben kurzfristig die Möglichkeit bei der Transsyberia Rally zu starten!!Hier die näheren Infos – wir sind sicher die einzigen Österreicher und die einzigen G-Piloten ……scrap.shs [938 KB]



Nachruf auf WaWa

In tiefer Trauer verabschieden wir uns von unserem Freund und Kollegen Walter Walschek, der völlig überraschend von uns gegangen ist.
Wir ehren sein Andenken und behalten ihn so im Gedächtnis, wie er immer war ......




 

Endergebnisse Tuareg 2008 Car Profi [55 KB]

Weitere Details auf der Homepage der Tuareg Rallye



Starterliste Tuareg 2008 Car Profi [90 KB]




Es freut mich mitteilen zu dürfen, daß das Danner Racing Team in der Besetzung Christof Danner / Herwig Zach auf PUCH (Mercedes) G320 die Tuareg Rallye Marokko (29.3. - 8.4.2008) vor großer internationaler Konkurrenz gewinnen konnte.
Herzlichen Dank an unsere Sponsoren, durch deren Unterstützung diese Aktivitäten erst ermöglicht werden.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, daß wir im November bei der UAE Desert Challenge (Cross Country WM Lauf Dubai) an den Start gehen möchten, wofür noch weitere Partner gesucht werden.

mit freundlichen Grüßen
Christof Danner
Teamchef

Tagebuch von Christof Danner

Fr., 28.3.08
Transferfahrt nach Wien zum Flughafen!
11:30 Abflug nach Palma di Mallorca.
In Palma merkt man bereits die Temperatur!
Wir treffen die ersten Kollegen.
Weiterflug nach Murcia, wo wir mit Kerstin und Dirk einen Mietwagen nehmen.
In Mojacar großes Hallo - die Orga ist schon komplett da, ebenso vereinzelte Teinehmer. Abends gehen wir mit Frany und Birgit ins Delphin essen, wo wir jedes Jahr mindestens einmal einkehren. Joachim und "Biggi" stoßen dann auch noch zu uns.

Samstag, 29.3.08
Während des Frühstücks ruft der Fahrer von AUTO-SIEGL an, daß er im Anflug ist. Bis wir fertig mit Essen sind steht Peter Wolf schon an der Hotelauffahrt. Wir laden dann ganz publikumswirksam auf der Rampe ab, ich mache einige schöne Fotos.
Danach bringen wir das Mietauto zurück, abends gehen wir in eine Pizzeria zum Essen.

Sonntag, 30.3.08
Wieder tolles Frühstück im Hotel, gemütlich auschecken und dann machen sich alle auf den Weg zum Hafen von Almeria.
Dort füllt sich langsam der Platz - aber wie:
- 3 englische Desert Warrier von Paul Ronds "Rally Raid UK"
- 2 belgische Bowler
- 2 DAKAR KIAs
- ein schön aufgebauter Nissan Pick up
.....
alles in allem 30 Autos, davon 15 in der Profiklasse.
Lee Amthor mit dem Defender darf nicht als Profi starten, weil er keinen entsprechenden Käfig hat und keine H-Gurten.
Einer der Desert Warrier hat einen hydraulisch absenkbaren Unterfahrschutz, mit dem er das Auto hinten auf Stehhöhe anheben kann!



Montag, 31.3.08
Kleines Frühstück auf der Fähre, dann alles raus. Die Motorräder werden von den LKWs und Anhängern geladen, Zoll- und Polizeiformalitäten erledigt, Geld gewechselt.
Wir laden unser ganzes Gepäck aus dem G in den Magirus von WaWa. Dann fahren wir aus dem Hafengelände zum Sammelplatz.
Nach der Verteilung der Bordkarten können wir in die erste "Navigationsetappe" starten - alle Fahrzeugklassen in beliebiger Reihenfolge.
Nachdem schon bald eine Speziale für die Mopeds abzweigt, haben wir kaum Kontakt zu den Zweirädern.
Es geht über Ausläufer des Atlas, durch trockene Flußläufe, über enge Wege.
Nach dem Start der Sonderprüung wird die Sache etwas schneller. Bei den zahllosen Abzweigen ist die Navigation heftig, läuft aber gut bei uns. Da es keine offiziellen Startzeiten gab, kann man an den Ankunftszeiten im Ziel keine Rückschlüsse ziehen.
Danach gehts auf Asphalt nach Missor ins "Baroudi".
Die Fahrzeugdurchsicht dauert bis nach dem Briefing; wir hatten heute die schnellste Zeit.

Dienstag, 1.4.08
Missor - Merzouga
Start in die Sonderprüfung als erste - schnelle Pisten, Schotter, enge Feldwege.
Es läuft super, wir sind zügig unterwegs, aber mit geringem Risiko. An einem kleinen Hacker ist Rainhard Friedl mit dem Pajero kurz im Bild, dann sehen wir bis etwa 8 km vor dem Ziel niemanden mehr. Im Fluß hatten wir etwas getrödelt. Wir können aber alle hinter uns halten und gehen als erste durchs Ziel.
Über eine ausgedehnte Navigationsetappe geht es weiter in den Süden.
Die zweite Sonderprüfung des Tages beginnt bei Franky und Birgit nahe Erfoud, läuft über den Col di Erfoud und weite Täler. Im Gegensatz zu den letzten Jahren paßt heute die Navigation perfekt,wir laufen auf breiten Pisten auf die Dünen des Erg Chebi zu. Hier ist noch ein 12 km Dünenrundkurs zu bewältigen.
Mittendrin "finden" wir einen Dünentrichter mit extrem weichem Sand. Wir machen uns schon echt Gedanke über einen "Plan B", lassen den Druck runter auf 0,5 bar und schaffen doch noch den Ausstieg - ohne auszusteigen ...
Kurz danach eine versteckte DK, dann weiter in Ziel zum Wasserturm neben dem Hotel Merzouga. Nachdem wir noch einigen Kollegen beim Eilauf zugesehen haben, fahren wir zu unserem Hotel. Es ist das Le Chevalier des ehemaligen Teilnehmers Giacomo, der jetzt die italiensche Touristengruppe führt. Er hat es erst Weihnachten eröffnet, gemeinsam mit seiner marokkanischen Frau und der Schwiegermutter.
Alle sind sehr gastfreundlich, es gibt einen lecker Begrüßungs-Kräutertee.
Bei der Fahrzeugdurchsicht entdeckt Wick plötzlich, daß links hinten die Konsole für die Anbindung des 2. Dämpfer gebrochen ist. Außerdem hat die Konsole mit der geschraubten Anbindung an den Rahmen ein Stück aus diesem gerissen! Auch rechts gibts an der Stelle schon Risse.
Wir lassen uns von den Italienern, die gerade die hintere Stoßdämpferhalterung beim Hi-Lux schweißen lassen haben, eine Werkstätte "empfehlen". Wir finden eine echte Hinterhofbude, wo schon einige Geländewagen anstehen. Der "Meister" springt zwischen 5 Baustellen hin und her, Spanier sind mit einem Buggy da und wollen alles mögliche.
Während ich teilweise versuche, ihn zu unserem Auto zu kriegen, teilweise selbst mache, arbeitet Wick im Auto am Roadbook für den nächsten Tag.
Endlich sind alle Nähte gesetzt, die Euros "abgedrückt" und wir fahren zum Hotel. Alle warten schon auf uns - trotz Kritik seiten Conny essen wir in der Montur.
Eigentlich hätte Wick im Touareg gebucht gehabt, speist und nächtigt aber wegen der Schraubaktion bei Giacomo.



Mittwoch, 2.4.08
Großer Rundkurs durch 3 Dünengebiete.
Wir kommen gleichzeitig mit dem ersten Orga Fahrzeug an die Startposition - immerhin müssen wir als erste raus.
Der erste Abschnitt geht über 6 km schwierige Dünen durch den Erg Risani. Kurz nach dem Start bereits die erste versteckte DK - haben viele nicht angefahren!
Schon wenige hundert Meter danach die zweite - wieder mitten in heftigem Sand. Hier können uns ein Bowler und der Land Cruiser "ausbremsen". Wir bleiben einfach mal dran und so knallen wir drei über schnelle Pisten in Richtung "Bob track". Uns wundert das hohe Tempo dr beiden, da sie ja im Sand gut unterwegs waren - was üblicherweise niedrigen Luftdruck erfordert - und keine Reifendruckregelanlage haben.
Nach etwa 15 km muß der Bowler rechts ran - Reifen?!
Weiter 10 km später der Toyota - wir sind wieder vorne.
Kurz vor DK1 - nahe unserem Hotel, schließt der silberne Bowler auf. Durch den Erg Chebi gehts relativ einfach bis zum DK "Ruinen", dann das Tal runter und über den Bergrücken links Richtung Erg Snake. Hier haben wir einen kleinen Hacker mit einer "Hauptpiste", der Abzweigung und den Graden.
Vor dem Erg Snake ein Stück mit schwerer Navigation nach dem Salzsee.
Die Dünen des Erg Snake sind deutlich höher als bei Risani - einmal müssen wir zurück und einen anderen Weg suchen.
Dann weiter über schnelle Pisten im Vulkanland - alles schwarze "Brösel".
Für die Querung des Erg Chebi glaube ich mich an eine besonders schnelle Linie zu erinnern - was und aber im Endeffekt mind. 20 min. und einmal kurz schaufeln kostet.
Wick übersiedelt nun ins Touareg.



Donnerstag, 3.4.08
Königsetappe
Die Profis - Mopeds und Autos - haben 4 unterschiedliche Runden quer durch den Erg Chebi zu fahren. Laut Roadbook 190 km Sand.
Heute gibts Massenstart.
Wir kommen unmittelbar hinter Friedls raus, dann ab in die Dünen - immer irgend ein anderes Auto in Sichtweite, meist hinter uns.
Irgendwann verlieren wir Rainhard un den orangen Warrier und sind allein. Bei den DKs bekommen wir die Info, daß alle weit hinter uns sind. Wir machen betont langsam und materialschonend, Linie suchend.
Wir steuern einen DK nach dem andern an, die Zeitplanung sieht für eine Beendigung aller 4 Runden nicht schlecht aus! Sprit haben wir auch genug - na no mit dem 400 l Tank!
Im letzten Drittel der letzten Runde sind Friedls plötzlich wieder da - die müssen etwas mehr angedrückt haben - aber wir haben nie geschaufelt .....
Nach 246 km durch heftigste Dünen gibts fast ein Fotofinish - er geht etwa 10 sec. vor uns durchs Ziel!
Aber wir haben beide alle 4 Runden ohne Strafzeiten geschafft!!




Freitag, 4.4.08
Dünenrundkurs, 3 Runden für Profis
Start hinter Friedl, auf den wir aktuell etwa 20 min Vorsprung haben. Aus taktischen Gründen planen wir, heute eng an ihm dran zu bleiben.
Wir fahren dann die ersten Kilometer mit Friedls und den Engländern, aber schon bald kann ich mit Rainhards Spur nichts mehr anfangen - so zügig und rund er gestern unterwegs war, so eckig ist er heute unterwegs.
Wir fahren also - und die "Meute" hinter uns her: Pajero, 3x Desert Warrier!
Obwohl die Engländer in der Ebene / versandete Piste viel schneller fahren könnten, bleiben sie brav hinter uns, um unseren Spuren im Sand zu folgen.
Wir variieren etwas die Linie von Runde zu Runde - vor allem den Ausstieg Richtung Piste.
Am letzten DK verlieren wir Rainhard - der sich einsandet - und die 3 Warrier fahren an uns vorbei, als ich an der Auffahrt zur DK wenden muß, weil schon zuviele Motorräder oben sind.
Da sich an der letzten Auffahrt Richtung Ziel noch der schwarze Warrier versenkt, wirds nur ein Doppelsieg für Pauls Team.
Während wir etwas in der Sonne ausruhen, versuchen die Mopeds, die Hausdüne zu bezwingen, wo deren Ziel ist. Diese 300 m hohe Düne kann auch per pedes erklommen werden, wenns nicht bis oben reicht.



Samstag, 5.4.08
Merzouga - Missor
Wir starten entsprechend dem Ergebnis des Dünenrennens hinter zwei Desert Warriers. Der erste Teil ist eine realtiv einfache Querung des Erg Chebi - "Easy Dakar Crossing" - um auch die Dakar Teilnehmer heil durchzukriegen ....
Dann raus auf die Piste nach Norden, wir schließen auf Paul auf, der auf seine Kollegen wartet. Nach ca. 10 km stellen wir Geräusche fest, halten - und erschauern: die Stoßdämpferkonsole hinten links achsseitig ist gebrochen, die beiden 4Ts hängen arbeitslos runter!
Also Ärmel hochkrempeln, beide Dämpfer plus Ausgleichsgefäße ausbauen. Inzwischen fahren einige Autos vorbei (3x Desert Warrier, Friedl, Landcruiser, Landi). Endlich gehts weiter - etwas waidwund. Ich muß jede Welle hart anbremsen, um die Hinterachse zu entlasten. Wick macht inzwischen Zeitplanung und Navi.
Nach dem Ziel der Speziale wissen wir nicht genau, wieviel Zeit wir verloren haben. Wir fahren in Richtung nächstes Dorf und fragen an der Tankenach einer Werkstätte. In unmittelbarer Nähe finden wir eine,die gar nicht so schlecht aussieht. 3-4 Leute arbeiten am Auto - richten, halten, schweißen!
Sieht gut aus und nach einer Stunde sind wir wieder in der anschließenden Navigationsetappe.
Ich mache zügig, aber materialschonend, trotzdem ist die reparierte Konsole nach 10 km wieder ab !!
Also wieder etwas gebremst durch - Plan ist, in Errachidia das Zeug nochmal zu schweißen, um wenigstens in der zweiten Speziale - der "Schlucht ohne Namen" ein intaktes Fahrwerk zu haben! Ein junger Schlosser mit Ray Ban "Schweißbrillen" macht das nach unseren Vorgaben und einem passenden Schweißgerät.
Nach einer weiteren Stunde gehts weiter. Ich bezahle 200 Dirham und einen Taubenreuther Overall.
Über Asphalt weiter zum Start der zweiten Wertungsprüfung.
Wir sind das letzte Auto, etwas abseits der Strecke hat sich lt. Orga Daniele mit seinem Landy+Anhänger in einem Schlammloch versenkt. Abends sehen wir dann das Auto und die Videos von der Bergung durch den Unimog - heftig!
Die Strecke ist länger als letzte Jahr, mit einigen Qued Durchfahrten und Buschsteppe.
Die schmalen Pisten vor der echten Schlucht gehen wieder echt zügig - wir lassen da nichts anbrennen.
Die Spezialreifen von Conti / General Tire machen eine tadellose Figur auch auf den Schieferplatten, die aus den Wegen hochstehen!
Nach dem Ziel gehts nochmal lange über teils ausgewaschene Pfade, dann wieder Asphalt für 19 km.
Die abschließende Navgationsstrecke führt und zum Hotel Baroudi in Missor.
30 Minuten vor Deadline sind wir da und starten die Durchsicht bzw. Wick das Roadbook für den nächsten Tag.
Nach dem Briefing entnehmen wir den Listen, daß wir auf Friedl in der Etappe ohne Dämpfer nur 4 Minuten verloren haben (incl. Schrauben!) und ihm in der Schlucht dann 11 abgenommen haben! Hier haben wir die zweitschnellste Zeit gefahren - hinter einem belgischen Bowler.
Kurze Schrecksekunde noch beim Check - Öl an Ölwanne, Achse, Lenkstange! Ich finde keine Ursache, es fehlt auch nirgends Öl! Also saubermachen und Öl einpacken.
Endlich Abendessen!


Sonntag, 6.4.08
Überführung Missor - Nador, eine 50 km Sonderprüfung.
Zu Beginn eine lange Navigationsetappe, dann Asphalt.
Start zur Speziale in freier Reihenfolge. Es sind viele Pisten mit kniffeliger Navigation zu fahren, einmal müssen auch wir etwas suchen; meist fahren uns die anderen hinterher.
Im langen Qued gibts wieder die Kletterpartien, wir filmen längere Passagen mit den anderen Autos.
Zum Schluß gibts noch richtig schnelle Passagen, wo uns der letzte Kia gelegentich überholt - um sich dann gleich wieder zu verfranzen. Die DK Ziel steht falsch, was zu Verwirrungen führt - und zum Auslesen aller GS Geräte, um die möglichen Auswirkungen zu verifizieren bzw. "Verirrte" und "Falschfahrer" auseinanderzuhalten.
Danach wieder die Navigationsetappe über den Küstenatlas. Hier gibts wieder schöne Videosequenzen durch den Wald.

Montag, 7.4.08
Auf der Fähre weckt man uns sehr spät - wir müssen ohne Frühstück zum Auto. Ruck Zuck sind wir draußen, nicht einmal die Pässe werden kontrolliert.
Jetzt gibts erst mal Kaffee und Croissant.
Auf der Autobahn gehts Richtung Mojacar - bis Carboneras.
Kleines Hoppala: bei 120 km/h beginnt plötzlich ein Rad zu schlagen - wir stoppen am Standstreifen: rechts vorne platt, Reifen glühend heiß! Wir entscheiden zu wechseln, pumpen aber gleichzeitig auf - ich hatte die vorderen Schläuche abgemacht, um sie vor Abreißen am Schiff zu schützen.
Als wir mit dem neuen Rad von hinten kommen, bildet der Reifen gerade eine Blase - und platzt!
Dann gehts weiter über romantische Landstraßen, eine tolle "Super Moto" Strecke, Schottstraßen. Ein Bild ist falsch und alle, die exakt nach Roadbook fahren, kreiseln. Auf einer Kuppe haben wir noch eine "unheimliche Begegnung" mit Paul und seinem Desert Warrier. Die kommen von der Irrfahrt zurück und wir treffen uns exakt auf einer Kuppe. Vollbremsung, Ausweichen - Paul allerdings instinktiv nach links ....
OK - waren noch 10 cm!
Am Ortsanfang von Mojacar wird gesammelt, dann gehts im Konvoi mit Blaulicht quer durch die Stadt!
Sekt und Burn Outs am Parkplatz, viele Glückwünsche, vorbereiten auf die Winner Party abends.


Dienstag, 8.4.08
Entspannung nach der langen Siegesfeier.
Gegen Mittag ruft der Fahrer vom Siegl an - er ist bereits in Mojacar.
Während ich ihn telefonisch zum Hotel lotse, holen wir das Leihauto - denken wir ......
Die Dame von Europcar ist höchst amüssiert, weil wir nicht reserviert haben! Es gibt kein Auto!! Auch bei den beiden lokalen Gesellschaften haben wir kein Glück.
Wir laden das Auto auf - sollte Anfang kommender Woche in Graz sein.
Als Alternative fassen wir Taxi ins Auge - kostet laut Rezeptionistin etwa 100 Euro.

Mittwoch, 9.4.08
Nach dem Frühstück zeigen wir Rainer unser On Board Material - er ist begeistert!
Hopsing borgt uns sein Leihauto zum Einkaufen, außerdem fahren Kollegen auch nach Murcia und wollen uns mitnehmen.
Um 13:30 Uhr gehts los.



Vorschau

Das Team in Form von:
- Christof + Wick im Auto
- Conny in der Orga
ist ab Freitag, 28.3.08 bei der Tuareg Rallye!
Wir werden versuchen, gelegentlich Berichte auf den Weblog zu stellen.

Die Vorbereitungen für die Tuareg Rallye sind abgeschlosssen:
- das Fahrzeug wurde nach der Baja Italia von Wick und Christof gründlich gewartet
- alle Ersatzteile sind verpackt
- ab Mittwoch früh wird das Auto von der Firma AUTO-SIEGL per Spezialtransporter nach Mojacar / Südspanien gebracht, von wo die Rallye Sonntag früh startet.




 

Baja Italia 2008, Cross Country WM

Ich freue mich mitteilen zu können, dass das Danner Racing Team auf PUCH (Mercedes) G320 bei der Baja Italia vom 13.–16.3.08 – dem ersten Lauf zur Cross Country Weltmeisterschaft 2008 - in der Besetzung Christof Danner / Herwig Zach nicht nur sämtliche FIA- Abnahmen mit dem frisch umgebauten G geschafft hat, sondern auch in dem stark besetzten Rekordstarterfeld (67 genannte Fahrzeug) den ausgezeichneten 26. Rang erreichen konnte (offizielle Ergebnisliste nachstehend)!

Auf der Fotoseite ein paar Eindrücke von der Veranstaltung, die Homepage wird in den nächsten Tagen mit weiteren Informationen ergänzt.
Das Video weiter unten ist ein Vorgeschmack – am professionellen Schnitt wird gearbeitet

Als Ergänzung ein Link zum Forum von "geländewagen.at", wo Ihr traumhafte Fotos und nette Kommentare zu der Veranstaltung findet!

Auch auf der Plattform von www.marathonrally.com wird einiges berichtet sowie auf Uwe Heverts "www.rallye-adventure.de" Seite ..............


Nach 3 Tagen Service am G ist das Fahrzeug wieder startbereit für die Tuareg Rallye Marokko, wo von 30.3. – 8.4.08 der Titel gegen starke Konkurrenz (u.a. einige Dakar Teams, die sich austoben wollen) zu verteidigen ist!

An dieser Stelle möchte ich bei meinen Sponsoren (s. Links) für die Unterstützung bedanken, ohne die diese Erfolge nicht möglich wären!



Endergebnis Baja Italia 2008

Ergebnis BI08 [49 KB]



Baja Italia
Nach umfangreichen Umbauten am Rennauto startet das DANNER RACING TEAM am Wochenende vom 13. - 16.3.08 bei der Baja Italia im Großraum Udine / Pordenone zum ersten großen FIA-Rennen!
Die Einführung des HANS - Systems (Head And Neck Support) auch bei Bajas hat naturgemäß wieder erhebliche Kosten ausgelöst, da auch neue Helme beschafft werden mußten!
Wir würden uns über eine große Fan-Gemeinde vor Ort freuen - bitte rot-weiß-rote Fahnen nicht vergessen!
LG
Christof

Latest News von
DAKAR

Die allerletzten Neuigkeiten zum Stand der Planung für 2009 und auch für eine allfällige Ersatzveranstaltung für die abgesagte DAKAR 2008 findet ihr unter dem Link auf der Homepage der ASO.
mit sportlichen Grüßen
Christof
Teamchef


DAKAR – News

Nach der extrem kurzfristigen Absage der Veranstaltung macht sich auch der Veranstalter Gedanken über einen Ersatz - noch in 2008.
Während in Zeitungen eine Rallye in Ungarn und Rumänien angekündigt wird, verdichten sich die Gerüchte, dass sich die ASO mit René Metge und seiner „Trans Orientale“ zusammenschließen könnte.
Mehr zu dieser Veranstaltung hier.






 

Hungarian Baja 2008 Vesprem

23. August 2007

14:45:
Aufbruch zur Hungarian Baja!
15:00: Wir sind topfit und 1000%ig motiviert auch in Ungarn den Sieg zu holen!
15:00: Nähere Infos an dieser Stelle!
18:00: Sichere Ankunft, Einchecken, Eingewöhnen, die Luft der Sieger schnuppern


24. August 2007

09:15:
Organisatorischer Check - OK
09:40: Technische Abnahme - OK
14:00: Parc Ferme
15:00: Briefing
16:30: Prolog 1
18:35: Prolog 2
20:00: Showstart Strandpromenade Balatonfüred

Leider entdecken wir nach dem 2. Prolog, daß das Automatgetriebe rinnt!
Wir bauen es aus, versuchen zu reparieren, überlegen, von Graz ein anderes zu holen, .......
Letzten Endes verwerfen wir die unsicheren Pläne und geben auf ................
Schade um die Veransteltung und unsere wertvollen Testkilometer, die wir speziell für die Fahrwerksabstimmung und die Reifen von Conti gebraucht hätten!
C`est la vie!

Weitere Infos auch bei marathonrally.com, die eine ziemlich komplette Berichterstattung im Netz haben!





DAKAR 2008 ade ..........

8. August 2007

Liebe Kollegen!

Trotz perfekter Vorbereitung und Berücksichtigung aller bekannten Faktoren bei der Erstellung des Konzepts und der Anmeldung hat das Team „GRAZ GOES DAKAR“ von der ASO keinen Startplatz für die DAKAR 2008 erhalten:
Nachdem im Juli ein Brief von der ASO mit einer nichtbegründeten Ablehnung eingegangen war und wir im Vorfeld ja wirklich alles unternommen hatten, um eine Startgenehmigung so wahrscheinlich wie möglich zu machen, haben wir versucht, bei der Veranstalterorganisation ASO (natürlich auf französisch) zu urgieren!
Leider ohne Erfolg – laut telefonischer Auskunft aus der ASO-Zentrale haben wir die Fakten mit zu wenigen bunten Bildern hinterlegt ........

Unabhängig davon wird das Programm weitergefahren:
- Umbau G 320 auf 100%igen FIA-Stand
- Erprobungsprogramm der General Tire Spezial Reifen
- Absicherung der Umbauten
- Start bei der Hungarian Baja 23. – 26.8.07
- Start beim GORM 23./24.9.07
- Start bei der El Chott 27.10. – 10.11.07

Das Team wird aufgefrischt, die Konzepte überarbeitet, Sponsoren gesucht, .........
Das Ziel heißt nunmehr DAKAR 2009!
Um das Ganze positiv zu sehen – wir haben nun mehr Zeit für die Vorbereitungen!
Weitere Teammitglieder – ob Fahrer, Copiloten, Mechaniker, Financiers, „Klinkenputzer“ oder einfach Freunde - sind herzlich willkommen!
Mehr Infos hier!



G320 als Download

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