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Harald Knapp

Harald Knapp

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Tuareg Rallye Marokko                                    Rang 1

Rabaköz Kupa Cross Country Lauf Ungarn   Rang 11

Hungarian Baja / WM Lauf                              Rang 20

 

News

 

Hungarian Baja 2017 – Rang 10 - beste Plazierung des Danner Racing Teams bei einem Lauf zur Cross Country WM

 

 

 

Die Hungarian Baja mit dem charakteristischen Mix aus schnellen Schotterstraßen, Feldwegen, Waldpassagen, Schlamm und einigen Wasserdurchfahrten ist seit Jahren fixer Bestandteil der Cross Country Weltmeisterschaft.

 

 

 

Auch heuer ist das Starterfeld wieder hochkarätig – angefangen von  Nasser Al Attiyah auf Toyota Hi Lux  über 3 X-Raid Minis  pilotiert von Hirvonen,  Przygonsky und Rautenbach, einigen scharfen Ford Ablegern wie etwa dem von Zapletal.

 

Auch eine ganze Reihe von T2 Autos (seriennahe) ist am Start – die Meisterschaft ist ebenfalls heiß umkämpft!  

 

Weiters dabei: Motorräder, Quads, Side-by-side und auch 4 Trucks!

 

   

 

Das Wetter verspricht Sturm und nicht ganz so heiße Temperaturen wie in den letzten Jahren …

 

 

 

Mit meinem PUCH / Mercedes G 320 5,5 AMG, dem einzigen in Österreich homologierten FIA T1 Fahrzeug, sind wir – Copilot Herwig Rieger und ich - auch das einzige österreichische Team in dieser Rallye; die meisten Teilnehmer kommen aus dem Ostblock.

 

 

 

Aber beinahe hätten wir am Donnerstag schon wieder heimfahren müssen – die Löschanlage ist nicht am letzten Standard!! Irgendwie muß mir das in der Vorbereitungsphase übersehen haben. Der gestrenge FIA Kommissar – unser „Freund“ Lionel Carre - gibt uns 2 Stunden, um mit einer neuen Anlage wieder bei der Abnahme zu erscheinen!

 

 

 

 

X-Raid Service

 

 

 

Eigentlich glauben wir nicht daran, daß das funktionieren kann – aber zum Glück hat das X-Raid Team genug Ersatzteile dabei und Tobias Quandt ist sofort bereit, mir die benötigten Teile zu borgen à also Ärmel hoch und los!!!

 

Ein kleinerer Löschbehälter, jede Menge Kabel, Taster, ein Steuergerät – aber keine Anleitung … - na bravo!

 

 

 

 

… der neue Auslöseknopf für die neue Löschanlage

 

 

 

Kurz vor Ablauf der Frist laufen wir wieder bei der VW Werkstätte ein, wo die Abnahme stattfindet. Wir können noch aushandeln, daß wir die Löschanlage am Freitag bei Tageslicht mit dem X-Raid Elektriker in Betrieb nehmen ….

 

 

 

 

Technische Abnahme

 

 

 

Nach dem Showstart mit Vorstellung aller Teilnehmer am Hauptplatz von Vesprem  findet der Prolog am Freitag auf einem Teil der großen Runde statt -  für die späteren Starter geht es dabei bis zur Dämmerung!

 

 

 

 

 

 

Showstart in Vesprem

 

 

 

Nach dem Prolog geht’s zum Service, das im Fahrerlager neben dem Parc Ferme  am Gelände des Flugplatzes in  Vesprem eingerichtet ist.

 

Service machen wie im Vorjahr Pal und sein Kollege in gewohnt perfekter Manier – Pal muß dafür allerdings für die 2 ½ Tage seinen Urlaub am Balaton unterbrechen …

 

 

 

 

Service am Flugplatz

 

 

 

In der Nacht regnet es heftig – da wird es wohl ein paar Pfützen geben … - und ich überrasche einen Einbrecher im Wohnmobil – wir hatten nicht abgeschlossen, da ja Secutity das Fahrerlager bewachen sollte!

 

 

 

 

Mini im Wasserloch

 

 

 

Am Samstag geht es früh los - mit einer 140 km langen Etappe – sehr  abwechslungsreich und mit vielen Wellen, die das Tempo bremsen; im Schlamm bei den Walddurchfahrten helfen die Grabber von General Tire!

 

Die Etappe läuft nicht schlecht – der G hat gerne schwieriges Terrain --J

 

Für das Service haben wir 2 Stunden Zeit, nachdem nichts kaputt ist außer dem rechten Spiegel, haben wir keinen Stress.

 

 

 

Nach ein paar Müsliriegeln, viel Wasser, Apfelsaft und einer Dose 2B geht’s weiter – das ganze nochmal !!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Nasser läßt es fliegen …

 

 

 

Wir fahren am Nachmittag die zweite, idente Schleife gleich schnell wie in der ersten Runde und landen auf Rang 14. 

 

 

Nichts für beinahe serienmäßige G`s!

 

 

 

 

Immer schön am Boden bleiben …

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinige Feldwege

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Schmackes durch den Bach

 

 

 

 

 

 

Für Quads fast zu tief …

 

 

 

 

Bodenfeuchte – kein Problem für die General Tire Reifen!

 

 

 

 

 

Am Sonntag wird die gleiche Runde in die Gegenrichtung gefahren, aber ohne die 4 km lange 50er Zone im Wald  – die Strecke ist inzwischen bis auf ein paar Lacken komplett trocken und sehr schön zu fahren – macht echt Laune!

 

 

 

 

 

 

Gelsenplage ?? Mosquito mit Hayabusa Motor

 

 

 

 

Die Sieger

 

 

 

Nasser Al Attiyah fährt wie von einem andere Stern und gewinnt die Hungarian Baja auf Toyota vor Hirvonen (Mini) und Przygonsky (Mini)  – wir landen im Gesamtklassement auf dem 12. Rang (bei 24 FIA Startern), in der FIA T1 Klasse werden wir 10.

 

 

 

 

Ein erfolgreiches Wochenende!!

 

 

 

 

 

Für die nächsten Rennen haben wir bereits wieder jede Menge Ideen, wie wir schneller sein können  - aber erst müssen wir die neue Löschanlage abzahlen oder zurückschicken …

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Christof

 

 

 

Fotos: Fuoristrada, Peter Pataky

 

Weitere Infos auf:

 

http://www.gelaendewagen.at/

 

http://www.hungarianbaja.com       

 

 

 

YouTube Video: https://www.youtube.com/embed/KsS630Zm_08