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Tuareg Donnerstag 07.03.2013

Die wochenlangen Vorbereitungen und monatelangen Planungen haben ein Ende - wir sind auf dem Weg nach Tunesien - zur Turareg Rallye! Mein Auto ist seit Samstag am Weg - mit AUTO-SIEGL - Der Truck mit den anderen ist die Nacht von Mo auf Di durchgefahjren - und wir sitzen heute / Donnerstag / im Flieger nach Tunis - um Zeit im Brötchenjob zu sparen!
Die Tuareg 2013 ist anders - ungewohnt: die Abläufe in der Vorbereitung erinnern an die Zeiten der El Chott - als wir uns zu deren Glanzzeiten heisse Duelle mit Range Rovern und gepimpten Ladas lieferten!
Wir waren schon seit Jahren nicht mehr in Tunesien!


Unser Team umfasst heuer 4 Fahrzeuge - 3 Rallyeautos in Wertung sowie einen Service LKW:
-mein altbewährter PUCH/Mercedes G320 mit inzwischen über 40000 Rennkilometern am Rahmen
-Helges neu augebauter V8 Bowler - eine Jungfernfahrt .. Und
-Willis/Toms 90er Defender, gut vorbereitet für diese Strapazen
Kurzfristig haben wir in den G noch Hi-Tec Messgeräte von AVL verbaut - wir messen u.a. Online den Zylinderdruck mit einer Spezialkerze mit eingebautem Drucksensor!!
In Douz am Hotel Sahara trifft sich das kpl. Team Donnerstag abend - nach 6 1/2 Stunden zu fünft im kleinen Mietauto ...
Der LKW hätte schon in der vorhergehenden Nacht ankommen sollen, aber die Fähre hatte 5 Stunden Verspätung wegen Schlechtwetters, was eine Übernachtung in Hammamed mit sich brachte.
Wir kommen gerade noch recht zum Abendessen, die Kollegen haben brav gewartet!

Das Team

RB15 Siegerehrung Niko Kelch 01

 

Maschinenbaustudent Niko - als Mechaniker bei uns bei der Hungarian Baja 2014 "qualifiziert", fuhr mit der Riverside Baja 2015 sein erstes Rennen am heißen Sitz - hat mit dem 3 Platz in der Klasse super gefunkt - welcome

 

 

Sponsoren

Erfolge

Tuareg Rallye Marokko                        Rang 1

Hungarian Baja Cross Country WM    Rang 16

 

News

 

 

Das war die Hungarian Baja 2019 – Rang 11 gesamt, Rang 8 in der T1.1 Klasse (Benziner) – „aus dem Cockpit“

 

Die Hungarian Baja - mit einem tollen Mix aus schnellen Schotterstraßen, Feldwegen, Waldpassagen und Schlamm (diesmal wenig J) ist seit Jahren fixer Bestandteil der Cross Country Weltmeisterschaft.

 

Auch heuer ist das Starterfeld wieder hochkarätig – angefangen von den schnellen Overdrive Toyotas (4,4,l V8) mit Vladimir Vasilyev und Bernhard Ten Brinke, 2 X-Raid Min...is (3 l BMW Diesel) mit Orlando Teranova und Jakub Przygonsky an Steuer – sowie die scharfen V8 Ford von Zapletal und Prokop – und natürlich das einzige in Österreich homologierte Fahrzeug in der T1 (Dakar) Klasse!

 

Heuer dauert die Rallye wieder bis Sonntag abend – Donnerstag administrativer Check und technische Abnahme, Freitag früh Shakedown, Showstart und Prolog. Am Samstag gibt es 2 sehr lange Etappen – jeweils mehr als 210 km! Als Abschluß gibt es am Sonntag noch 2 Sonderprüfungen mit je 80 km; Podiumüberfahrt und Siegerehrung sind unmittelbar danach geplant. Für das ganze Wochenende ist kein Regen angekündigt – es wird also trocken, heiß und staubig werden – nur auf der Anreise haben wir etwas Regen.

 

Mit meinem PUCH / Mercedes G 320 5,5 AMG, sind wir – Copilot Herwig Rieger und ich - auch das einzige österreichische Team in dieser Rennserie – wie immer … - die meisten Teilnehmer kommen aus dem Ostblock …. Die administrative und technische Abnahme sind kein Problem – wir müssen nur die Schrauben der Plexiglas-Seitenscheiben entfernen, da das Reglement vorschreibt, daß die Scheiben ohne Werkzeug entfernt werden können müssen. Wir fahren auch heuer wieder den Shakedown – eine etwa 6 km lange Schleife mit den Verhältnissen der echten Etappen - , um uns und das Fahrzeug etwas einzufahren. Die Abstimmung des Fahrwerks paßt, die neue Lufthutze bringt tatsächlich mehr Luft ins Cockpit – bei 37° außen und ca. 55° drinnen nicht zu unterschätzen!

 

Der Prolog als erste Etappe und zur Festlegung der Startreihenfolge findet heuer vor dem Showstart am Hauptplatz von Varpalota beim Schloß auf einem Teil der großen Runde statt! Im Gegensatz zu den letzten Jahren (Flugplatz) ist das Fahrerlager am Ortsrand, somit gibt es viel mehr interessierte Zuschauer, auch die Location in Varpalota ist schöner! Service macht heuer Wick (auch gelegentlich Beifahrer bei mir), nachdem ihn X-Raid fahrlässigerweise gehen ließ …

 

Am Samstag geht es früh los – es ist heute eine 210 km lange Etappe zweimal zu fahren – eine definitiv extrem lange Strecke unter diesen Bedingungen – auch wenn es trocken und griffig ist! Speziell auf den vielen Steinen helfen die extrem stabilen Grabber von General Tire!

 

Die erste Schleife ist zum Aufwärmen – zieht sich gegen Ende dann doch ziemlich! Zum Glück sind in den 40 min Service nur einige Schrauben nachzuziehen und die Scheiben zu waschen! Nach ein paar Müsliriegeln, viel Wasser und einer Dose 2B geht’s weiter – in die zweite lange Etappe. Motor und Getriebe funktionieren heuer wieder perfekt – das macht richtig Spaß – trotz der limitierenden Starrachsen und des hohen Schwerpunkts …

 

Wir fahren am Nachmittag die zweite 210 km Schleife, am Abend falle ich nur mehr aus dem Auto ….. Ein erfolgreiches Wochenende, Rang 11 gesamt bzw. Rang 8 bei den T1.1. (Benzin) – und keine Schäden – was will man mehr!!

 

Herzlichen Dank an alle meine Sponsoren (s. www.danner-racing.at) , die mir das ermöglichen!

 

Für die nächsten Rennen haben wir bereits wieder jede Menge Ideen ….

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Christof

 

Fotos: Danner Racing, Csatlos Norbert, Peter Pataky, Fuoristrada, bmp, MNASZ

 

Videos: https://youtu.be/8lYCbeMhAcA

 

Weitere Infos auf:

http://www.hungarianbaja.com

 

www.danner-racing.at