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Hungarian Baja 2015

 

Das war die Hungarian Baja 2015

 

 

 

Das war wahrlich eine Veranstaltung auf Weltklasseniveau – auf schwersten Strecken bei glühender Hitze ….

 

In der Besetzung Christof Danner / Niko Huber hatten wir als einziges österreichisches Team auf PUCH / Mercedes G 320 5,5 AMG die Rallye vom 13. – 16.8.2015 in Angriff genommen.

 

 

 

 

… das Team ….

 

 

 

 

… der „G“ am Prolog

 

 

 

Der Prolog Freitag abend fand auf einer der besten Rallye Cross Strecken Europas – in Nyirad – statt, mit jeweils 2 Teilnehmern versetzt auf der Strecke! Absolute Highlights: Nasser Al Attiyah auf  Mini „All-4-Racing“ mit spektakulären und ultrapräzisen Drifts – und die Race Trucks, schneller als manche Autos!

 

 

 

 

Mini “All 4 Racing” von Nasser Al Attiyah

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Race Truck am Weg zum Start

 

 

 

 

 

Nach dem Prolog geht’s nach Vesprem, wo am Hauptplatz die Tribüne aufgebaut ist, wo mit viel Scheinwerfern, Musik und Rauch alle Teilnehmer vorgestellt werden.

 

 

 

 

Das Team am Podium

 

Der Samstag startete früh mit einer 175 km langen Etappe – extrem winkelig und mit vielen oft spät sichtbaren Wellen – und das ganze bei 36°C (im Schatten, im Fahrzeug geschätzte 55°)!

 

Die Etappe läuft auch bei uns nicht schlecht – abgesehen davon, daß wir absolut fix und fertig sind.

 

Kurzes professionelles Service – durch unser neues Team Bettina und Bernd, ein paar Müsliriegel, viel Wasser, Cola, Energy Drinks, dann geht’s weiter – das ganze nochmal !!!!

 

Wir fahren eine Spur materialschonender als in der ersten Runde – bis zu den 3 kurzen, tiefen Wellen bei etwa einem Drittel der Strecke – spät zu sehen – und nach dem 2. harten  Einschlag gibt’s Geräusche. Nach einem kurzen Check können wir nichts äußerliches erkennen – aber nach einigen Kurven ist klar, daß der Vorderradantrieb fehlt. Nach kurzer Beratung brechen wir ab, um die Achse (hoffentlich) zu retten und nicht auf den restlichen 100 km komplett zu zerspanen ….

 

 

 

 

Böse, spät sichtbare Wellen …

 

 

 

Im Camp zurück erzählt uns mein sehr entspannter Freund Nasser (der mit Klimaanlage fährt), daß er bereits mit 10 min in Führung liegt. Meine Service Crew findet ihn extrem sympathisch – außerdem bestellt er bei mir bei der Gelegenheit einen Stand21 Overall für die DAKAR 2016!

 

 

Nasser Al Attiyah mit Bettina / Service

 

 

 

 

G mit Service- / Wohnmobil / Stand21-Vertretung …

 

 

Vorbereitung zum Vermessen für den neuen Overall

 

 

 

Nasser Al Attiyah gewinnt die Hungarian Baja zum 3. Mal – wir müssen mal schauen, daß wir das Auto wieder auf Vordermann bekommen ….

 

Trotzdem war die Hungarian Baja 2015 eine weltmeisterschaftliche Rallye, die wir sicher auch nächstes Jahr wieder fahren werden!

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Christof

 

 

 

http://www.hungarianbaja.com/en/news/

 

www.danner-racing.at

 

 

 

 

 

 

 

Das Team

Horst Schaffler, einer der ganz wenigen Noriker Besitzer ....

EC06 Noriker 01 DSCF0644

Sponsoren

Erfolge

Baja Italia Cross Country WM FIA                      Rang 26

Tuareg Rallye Marokko                                      Rang 1

Transsyberia Rallye Moskau-Ulan Bataar         Rang 16

 

 

News

 

Es war einmal eine perfekt organisierte Tuareg Rallye ...

Leider sinken bei der Veranstaltung seit Jahren Qualität, Leistungen (…Fähre, Übernachtung im Hotel nach der Siegerehrung, …) und Spirit, dafür steigt der Preis – das einzige, das gleicht bleibt, ist das schlechte Englisch von Rainer, das sogar oder gerade Native Speakers sowohl bei den Mails in der Vorbereitungsphase als auch bei den Briefings vor Ort teilweise nicht verstehen.

Vorschlag: Übersetzer (man muß nicht alles selbst machen …)

 

Impressionen:

- 2013 Tunesien, sehr wenig Abwechslung, 100 km grauenhaftes Camelgras am Stück

- 2014 Tunesien (da waren wir nicht dabei, weil Tunesien in dem Bereich wo gefahren wurde, nicht schön ist)

- 2015 endlich wieder Marokko, aber von Anfang an gab es Kritikpunkte:

 

- Anreise fur Privatteams zu weit

- zu wenige Parkplätze in Ouarzazate

- keine Schlafplätze für kleine Privatteams (Berberzelte, Platz im Hotel für Schlafsack)

- Roadbook:

            - Teilstrecken mit nächstem Bild verknüpft – gibt’s auf der ganzen Welt nicht

            - Wert für Teilstrecken viel zu klein geschrieben

Vorschlag; es gibt professionelle Programme zum Schreiben von Roadbooks

- Prolog:

            - Le Mans Start ohne laufenden Motor (viele haben dennoch gestartet)         

            - Fahrzeuge mit Automatik sind im Nachteil

Vorschlag:  Motor sollte laufen dürfen

           - Startposition bzw. Zufall entscheidet, wer vorne fährt, Staub und Steine, Überholen nicht möglich -- sinnlos, kostet viel Zeit für nichts!

Vorschlag: normaler Prolog mit Einzelstart und Überholmöglichkeit, Kolonnenfahren im Staub ist kein Prolog!

- 1. Etappe - Staub, Überholen nicht möglich, viel Zeitverlust, zu viele Steine

Vorschlag: abwechslungsreichere Strecken mit Überholmöglichkeit

- 2. Etappe sehr schön, lang, abwechslungsreich

- Speedkontrollen

Wirklich sinnvoll und notwendig, um

         - Rücksichtslose Fahrer einzubremsen / zu bestrafen

         - Sicherheit zu erhöhen

         - zu verhindern, daß sich einige Vorteile verschaffen

         - Beschwerden über die Rallye / Teilnehmer zu minimieren

Vorschlag: durchgängige Kontrolle für alle (= gerecht), sollte eigentlich mit den verpflichtend zu mietenden GPS Trackern passieren

In der Praxis werden nach unbekannten Kriterien Teams ausgewählt, die abends das GPS zum Auslesen abgeben müssen

Dieselben Regeln und Strafhöhen (4 Stunden!) wurden für Sonderprüfungen und Verbindungsetappen angewandt

Vorschlag: gestaffelte Strafen, in Verbindungsetappen 50% von den SP, da man sich keinen Vorteil verschafft, bei Wiederholung Verdoppelung

Unsere Situation:

- Verbindungsetappe                                                   --> keinen Vorteil verschafft

- Landstrasse (90 kmh), unverbaut, Roadbook 40 kmh --> kein Risiko

- wir sind „quer“ (von einem Tankstop) in die Speedzone eingefahren und über 3-4 s in die 40er Zone gerollt (60 --> 40 kmh)                         --> keine Gefährdung

Vorschlag: wenn die Orga schon nur manche kontrolliert, dann kann sie auch genau schauen, ob eine Gefährdung vorgelegen hat!

4 Stunden Strafzeit sind für derart lächerliche „Vergehen“ viel zu viel – was Rainer ja auch grundsätzlich eingesehen hat!

Nach 3 Stunden Diskussion in der Nacht konnte ich mich den Argumenten der Orga allerdings ganz und gar nicht anschließen:

- „Wir kennen die Raser, kontrollieren sie aber nicht öfters, um Troubles zu vermeiden“

Vorschlag: gerade mit öfterer Kontrolle bekannter Wiederholungstäter könnte man die Sache beruhigen

- „Da kann man nichts mehr ändern“ – obwohl jeden Tag etwas geändert wurde (Roadbook, Tagessieger, ...)

Vorschlag: wenn man selbst laufend (kleine) Fehler macht, sollte man bei den Kunden (=Teilnehmern) nicht päpstlicher als der Papst sein

- „Jetzt haben die anderen uns diskutieren gesehen – da können wir nichts mehr machen“ ... (ich wollte ja nichts geschenkt, sondern Lösungen für alle)

Weiteres Beispiel für die obskure Vorgehensweise:

Ein Kollege hatte unter Tags bei einem Unfall geholfen und wollte sich abends – mit Abgabe des GPS – die 50 min gutschreiben lassen….

Bei der Gelegenheit checkte die Orga gleich seine Geschwindigkeit an der gleiche Stelle --> 4 Stunden Strafzeit – danke schön, da wird eben niemand mehr helfen!!!

Und dann wollte ich unter solchen Rahmenbedingungen die Rallye nicht mehr fortsetzen – immerhin hatten wir unmittelbar davor sogar die Führung übernommen!!

Nein danke!