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Das war die Hungarian Baja 2016

 

Das war die Hungarian Baja 2016

 

Erfolgreicher Start des Danner Racing Teams bei Cross Country WM

 

 

 

Die Hungarian Baja ist seit Jahren fixer Bestandteil  in der Cross Country Weltmeisterschaft. Die Strecken sind ein toller Mix aus schnellen Schotterstraßen, Feldwegen, Waldpassagen, Schlamm und einigen Wasserdurchfahrten.

 

 

 

Das Starterfeld ist wie immer hochkarätig – angefangen von 3 X-Raid Minis  pilotiert von Hirvonen, Menzies und  Van Loon, sind auch Boris Gadasin und der Tscheche Zapletal am Start. Der Vorjahressieger Nasser Al Attiyah war zwar angekündigt, mit seinem Overdrive Toyota startet aber sein Sohn. Auch eine ganze Reihe von T2 Autos (seriennahe) ist am Start – die Meisterschaft ist ebenfalls heiß umkämpft!  

 

Weiters dabei: Motorräder, Quads, Side-by-side und auch 5 LKW!

 

   

 

Das war wieder  eine Veranstaltung auf Weltklasseniveau – auf schwersten Strecken bei

 

heißem, trockenen Wetter  ….

 

 

 

Mit meinem PUCH / Mercedes G 320 5,5 AMG, dem einzigen in Österreich homologierten FIA T1 Fahrzeug, sind wir – Copilot Herwig Rieger und ich - auch das einzige österreichische Team in dieser Rallye; die meisten Teilnehmer kommen aus dem Ostblock.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… das Team ….

 

 

 

Nach dem Showstart am Hauptplatz von Vesprem  findet der Prolog am Freitag auf einem Teil der großen Runde statt -  für die späteren Starter geht es dabei bis zur Dämmerung!

 

 

 

 

Das Team am Podium

 

 

 

Nach dem Prolog geht’s zum Service, das im Fahrerlager neben dem Parc Ferme  am Gelände des Flugplatzes in  Vesprem eingerichtet ist.

 

 

 

 

… der „G“ am Prolog

 

Am Samstag geht es früh los - mit einer 158 km langen Etappe – sehr  abwechslungsreich und mit vielen Wellen, die das Tempo bremsen; im Schlamm bei den Walddurchfahrten helfen die neuen MT Reifen von General Tire!

 

Die Etappe läuft auch bei uns nicht schlecht – ein kleiner Abstecher ins Maisfeld kostet 2 Minuten ...

 

 

 

Nachdem  unser geplantes Serviceteam kurzfristig absagen mußte, hatten wir im Vorfeld eine neue Betreuung aufstellen müssen – nach einigem Telefonieren sagt Pal aus Ungarn zu – ein echter Glücksgriff für uns, er und sein Kollege machen einen perfekten Job!

 

Nach ein paar Müsliriegel, viel Wasser, Cola, einer Dose 2B geht’s weiter – das ganze nochmal !!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Race Truck in „zügiger“ Fahrt

 

 

 

Wir fahren die zweite, idente Schleife auf 4 Sekunden genau gleich schnell wie in der ersten Runde – was für den Tag den Platz 18 einbringt. 

 

 

 

 

 

 

Jede Menge Gelände  

 

 

 

 

 

 

 

 

G320 in Action

 

 

 

 

Steinige Feldwege

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Schmackes durch den Bach

 

 

 

 

 

 

G mit Service- / Wohnmobil  

 

 

 

 

 

Am Sonntag wird die gleiche Runde in die Gegenrichtung gefahren – ich experimentiere mit Mittelsperre und neuer hydraulischer Handbremse – im Endeffekt sind wir 12 Minuten schneller als am Samstag.

 

 

 

 

Mikko Hirvonen am Schlammloch

 

 

 

Mikko Hirvonen, der kühle Finne,  gewinnt die Hungarian Baja auf Mini vor Bryce Mencies (Mini) und Miroslav Zapletal auf Hummer H3 – wir landen im Gesamtklassement auf dem 15. Rang (bei 32 FIA Startern), in der FIA T1 Klasse werden wir 7. und in der Ungarischen Meisterschaft 2. In der Klasse T1.1.3 – wir fahren mit 2 Pokalen nach Hause!

 

 

 

 

Ein erfolgreiches Wochenende!!

 

 

 

 

 

Für die nächsten Rennen haben wir bereits wieder jede Menge Ideen, wie wir schneller sein können … davor müssen wir ab er noch nach FIA Reglement Sitze, Gurten und den Sicherheitstank erneuern, wofür wir auf unsere Sponsoren hoffen …..

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Christof

 

 

 

Fotos: Fuoristrada, Peter Pataky

 

Weitere Infos auf:

 

http://www.gelaendewagen.at/

 

http://www.hungarianbaja.com      

 

www.powercompetition.com   

 

Das Team

Helge - neues Mitglied bei uns - mit seinem "Lara Croft" Landy und Beifahrer Hans Karl "KaPo" Polzhofer überraschender 7. in der Amateurwertung bei der Tuareg Rallye Marokko 2012!

Sponsoren

Haberkorn

Erfolge

Tuareg Rallye Marokko                  Rang 1

Rallye Trail Germany                     Rang 2

Baja Germany                               Rang 12

Sahara Rallye El Chott Tunesien  Rang1

Internationaler Amateur Rallyemeister 2004

 

 

 

News

 

Es war einmal eine perfekt organisierte Tuareg Rallye ...

Leider sinken bei der Veranstaltung seit Jahren Qualität, Leistungen (…Fähre, Übernachtung im Hotel nach der Siegerehrung, …) und Spirit, dafür steigt der Preis – das einzige, das gleicht bleibt, ist das schlechte Englisch von Rainer, das sogar oder gerade Native Speakers sowohl bei den Mails in der Vorbereitungsphase als auch bei den Briefings vor Ort teilweise nicht verstehen.

Vorschlag: Übersetzer (man muß nicht alles selbst machen …)

 

Impressionen:

- 2013 Tunesien, sehr wenig Abwechslung, 100 km grauenhaftes Camelgras am Stück

- 2014 Tunesien (da waren wir nicht dabei, weil Tunesien in dem Bereich wo gefahren wurde, nicht schön ist)

- 2015 endlich wieder Marokko, aber von Anfang an gab es Kritikpunkte:

 

- Anreise fur Privatteams zu weit

- zu wenige Parkplätze in Ouarzazate

- keine Schlafplätze für kleine Privatteams (Berberzelte, Platz im Hotel für Schlafsack)

- Roadbook:

            - Teilstrecken mit nächstem Bild verknüpft – gibt’s auf der ganzen Welt nicht

            - Wert für Teilstrecken viel zu klein geschrieben

Vorschlag; es gibt professionelle Programme zum Schreiben von Roadbooks

- Prolog:

            - Le Mans Start ohne laufenden Motor (viele haben dennoch gestartet)         

            - Fahrzeuge mit Automatik sind im Nachteil

Vorschlag:  Motor sollte laufen dürfen

           - Startposition bzw. Zufall entscheidet, wer vorne fährt, Staub und Steine, Überholen nicht möglich -- sinnlos, kostet viel Zeit für nichts!

Vorschlag: normaler Prolog mit Einzelstart und Überholmöglichkeit, Kolonnenfahren im Staub ist kein Prolog!

- 1. Etappe - Staub, Überholen nicht möglich, viel Zeitverlust, zu viele Steine

Vorschlag: abwechslungsreichere Strecken mit Überholmöglichkeit

- 2. Etappe sehr schön, lang, abwechslungsreich

- Speedkontrollen

Wirklich sinnvoll und notwendig, um

         - Rücksichtslose Fahrer einzubremsen / zu bestrafen

         - Sicherheit zu erhöhen

         - zu verhindern, daß sich einige Vorteile verschaffen

         - Beschwerden über die Rallye / Teilnehmer zu minimieren

Vorschlag: durchgängige Kontrolle für alle (= gerecht), sollte eigentlich mit den verpflichtend zu mietenden GPS Trackern passieren

In der Praxis werden nach unbekannten Kriterien Teams ausgewählt, die abends das GPS zum Auslesen abgeben müssen

Dieselben Regeln und Strafhöhen (4 Stunden!) wurden für Sonderprüfungen und Verbindungsetappen angewandt

Vorschlag: gestaffelte Strafen, in Verbindungsetappen 50% von den SP, da man sich keinen Vorteil verschafft, bei Wiederholung Verdoppelung

Unsere Situation:

- Verbindungsetappe                                                   --> keinen Vorteil verschafft

- Landstrasse (90 kmh), unverbaut, Roadbook 40 kmh --> kein Risiko

- wir sind „quer“ (von einem Tankstop) in die Speedzone eingefahren und über 3-4 s in die 40er Zone gerollt (60 --> 40 kmh)                         --> keine Gefährdung

Vorschlag: wenn die Orga schon nur manche kontrolliert, dann kann sie auch genau schauen, ob eine Gefährdung vorgelegen hat!

4 Stunden Strafzeit sind für derart lächerliche „Vergehen“ viel zu viel – was Rainer ja auch grundsätzlich eingesehen hat!

Nach 3 Stunden Diskussion in der Nacht konnte ich mich den Argumenten der Orga allerdings ganz und gar nicht anschließen:

- „Wir kennen die Raser, kontrollieren sie aber nicht öfters, um Troubles zu vermeiden“

Vorschlag: gerade mit öfterer Kontrolle bekannter Wiederholungstäter könnte man die Sache beruhigen

- „Da kann man nichts mehr ändern“ – obwohl jeden Tag etwas geändert wurde (Roadbook, Tagessieger, ...)

Vorschlag: wenn man selbst laufend (kleine) Fehler macht, sollte man bei den Kunden (=Teilnehmern) nicht päpstlicher als der Papst sein

- „Jetzt haben die anderen uns diskutieren gesehen – da können wir nichts mehr machen“ ... (ich wollte ja nichts geschenkt, sondern Lösungen für alle)

Weiteres Beispiel für die obskure Vorgehensweise:

Ein Kollege hatte unter Tags bei einem Unfall geholfen und wollte sich abends – mit Abgabe des GPS – die 50 min gutschreiben lassen….

Bei der Gelegenheit checkte die Orga gleich seine Geschwindigkeit an der gleiche Stelle --> 4 Stunden Strafzeit – danke schön, da wird eben niemand mehr helfen!!!

Und dann wollte ich unter solchen Rahmenbedingungen die Rallye nicht mehr fortsetzen – immerhin hatten wir unmittelbar davor sogar die Führung übernommen!!

Nein danke!