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Danner Racing

Tuareg Mittwoch 13.03.2013

Tuareg1303

Heute habe wir Nefta - die Stadt der Dattelpalmen - verlassen. Leider hängen in unserem Hotel die Ergebnisse nicht aus - gestartet wird aber ohnehin nach der Wertung des Vortags.
Wir rollen die 4 km zum Vorstart - heute stehen 300 km am Programm, davon 3 Special Stages (das ganze diesmal mit den CAN Daten in den IndiCom Messungen).
Was wieder nicht geht, ist die GoPro Hero 3 - abends kein Problem, läßt sich das Schei... Ding im Auto nicht mehr ein- oder ausschalten - Angst vor Gelände?? Von wegen Hero ....

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Tuareg Dienstag 12.03.2013

Das Frühstück im Hotel Kawaransarei ist etwas "überschaubar" ...
Tuareg1203

Die "schweren Dünen" sind im Endeffekt nur 3 km lang, die 100 km bestehen aus gefühlt 90% Kamelgrassteppe, die im Auto ziemlich beschi... zu fahren ist. Die Schüttlerei ist elendiglich - da war Marokko viel schöner!
Die Runde ist 2x zu fahren - wir schaffen es in 4 1/2 Stunden und werden 4.

 

 

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Tuareg Sonntag 10.03.2013

Der Start zur heutigen Etappe ist weit vor der Stadt.
Am LKW des Vorstartes sehen wir erstmalig die Resulate des gestrigen Dünenrennens - trotz mehrfachen Schaufelns sind wir 4.!
Die Schnellsten waren 2 Buggys - auf Platz 1 tJosef Machachek mit dem Hayabusa Motor - der 5 fache Dakarsieger in dieser Klasse.

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Tuareg Montag 11.03.2013

Aufgrund eines schweren Unfalls am Sonntag wird die heutige Etappe nich gewertet, den Fahrern wird freigestellt, auf Straße von Gafsa nach Nefta zu fahren.
Wir liegen inzwischen auf Platz 2 - 1 Minute hinter Olli Koepp in Lennson G.
Das hatten wir nicht erwartet.

 

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Tuareg Samstag 09.03.2013

Kurzes Frühstück, um 07:00 ist Sammeln zum LeMans Start angesagt.
Vorhergesagt sind schwierige Dünen - und die gibt es auch in Hülle und Fülle!
Zwischendurch ist der Sand so weich, daß wir trotz Reifendruckregelanlage einmal 30 min arbeiten, um wieder frei zu kommen.

 

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Tuareg Rallye Marokko 7. - 14. März 2015

Abbruch in Führung liegend nach gröberen Meinungsverschiedenheiten mit dem Veranstalter

 

Riverside Baja: 15. - 17. Mai 2015, erste Cross County Rallye in Österreich - als Mitveranstalter

3. Platz in der Klasse

 

Hungarian Baja  13. - 26. August 2015, ein Lauf zur Cross Country Weltmeisterschaft, Sieger: Nasser Al Attiyah

News

 

Hungarian Baja 2017 – Rang 10 - beste Plazierung des Danner Racing Teams bei einem Lauf zur Cross Country WM

 

 

 

Die Hungarian Baja mit dem charakteristischen Mix aus schnellen Schotterstraßen, Feldwegen, Waldpassagen, Schlamm und einigen Wasserdurchfahrten ist seit Jahren fixer Bestandteil der Cross Country Weltmeisterschaft.

 

 

 

Auch heuer ist das Starterfeld wieder hochkarätig – angefangen von  Nasser Al Attiyah auf Toyota Hi Lux  über 3 X-Raid Minis  pilotiert von Hirvonen,  Przygonsky und Rautenbach, einigen scharfen Ford Ablegern wie etwa dem von Zapletal.

 

Auch eine ganze Reihe von T2 Autos (seriennahe) ist am Start – die Meisterschaft ist ebenfalls heiß umkämpft!  

 

Weiters dabei: Motorräder, Quads, Side-by-side und auch 4 Trucks!

 

   

 

Das Wetter verspricht Sturm und nicht ganz so heiße Temperaturen wie in den letzten Jahren …

 

 

 

Mit meinem PUCH / Mercedes G 320 5,5 AMG, dem einzigen in Österreich homologierten FIA T1 Fahrzeug, sind wir – Copilot Herwig Rieger und ich - auch das einzige österreichische Team in dieser Rallye; die meisten Teilnehmer kommen aus dem Ostblock.

 

 

 

Aber beinahe hätten wir am Donnerstag schon wieder heimfahren müssen – die Löschanlage ist nicht am letzten Standard!! Irgendwie muß mir das in der Vorbereitungsphase übersehen haben. Der gestrenge FIA Kommissar – unser „Freund“ Lionel Carre - gibt uns 2 Stunden, um mit einer neuen Anlage wieder bei der Abnahme zu erscheinen!

 

 

 

 

X-Raid Service

 

 

 

Eigentlich glauben wir nicht daran, daß das funktionieren kann – aber zum Glück hat das X-Raid Team genug Ersatzteile dabei und Tobias Quandt ist sofort bereit, mir die benötigten Teile zu borgen à also Ärmel hoch und los!!!

 

Ein kleinerer Löschbehälter, jede Menge Kabel, Taster, ein Steuergerät – aber keine Anleitung … - na bravo!

 

 

 

 

… der neue Auslöseknopf für die neue Löschanlage

 

 

 

Kurz vor Ablauf der Frist laufen wir wieder bei der VW Werkstätte ein, wo die Abnahme stattfindet. Wir können noch aushandeln, daß wir die Löschanlage am Freitag bei Tageslicht mit dem X-Raid Elektriker in Betrieb nehmen ….

 

 

 

 

Technische Abnahme

 

 

 

Nach dem Showstart mit Vorstellung aller Teilnehmer am Hauptplatz von Vesprem  findet der Prolog am Freitag auf einem Teil der großen Runde statt -  für die späteren Starter geht es dabei bis zur Dämmerung!

 

 

 

 

 

 

Showstart in Vesprem

 

 

 

Nach dem Prolog geht’s zum Service, das im Fahrerlager neben dem Parc Ferme  am Gelände des Flugplatzes in  Vesprem eingerichtet ist.

 

Service machen wie im Vorjahr Pal und sein Kollege in gewohnt perfekter Manier – Pal muß dafür allerdings für die 2 ½ Tage seinen Urlaub am Balaton unterbrechen …

 

 

 

 

Service am Flugplatz

 

 

 

In der Nacht regnet es heftig – da wird es wohl ein paar Pfützen geben … - und ich überrasche einen Einbrecher im Wohnmobil – wir hatten nicht abgeschlossen, da ja Secutity das Fahrerlager bewachen sollte!

 

 

 

 

Mini im Wasserloch

 

 

 

Am Samstag geht es früh los - mit einer 140 km langen Etappe – sehr  abwechslungsreich und mit vielen Wellen, die das Tempo bremsen; im Schlamm bei den Walddurchfahrten helfen die Grabber von General Tire!

 

Die Etappe läuft nicht schlecht – der G hat gerne schwieriges Terrain --J

 

Für das Service haben wir 2 Stunden Zeit, nachdem nichts kaputt ist außer dem rechten Spiegel, haben wir keinen Stress.

 

 

 

Nach ein paar Müsliriegeln, viel Wasser, Apfelsaft und einer Dose 2B geht’s weiter – das ganze nochmal !!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Nasser läßt es fliegen …

 

 

 

Wir fahren am Nachmittag die zweite, idente Schleife gleich schnell wie in der ersten Runde und landen auf Rang 14. 

 

 

Nichts für beinahe serienmäßige G`s!

 

 

 

 

Immer schön am Boden bleiben …

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinige Feldwege

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Schmackes durch den Bach

 

 

 

 

 

 

Für Quads fast zu tief …

 

 

 

 

Bodenfeuchte – kein Problem für die General Tire Reifen!

 

 

 

 

 

Am Sonntag wird die gleiche Runde in die Gegenrichtung gefahren, aber ohne die 4 km lange 50er Zone im Wald  – die Strecke ist inzwischen bis auf ein paar Lacken komplett trocken und sehr schön zu fahren – macht echt Laune!

 

 

 

 

 

 

Gelsenplage ?? Mosquito mit Hayabusa Motor

 

 

 

 

Die Sieger

 

 

 

Nasser Al Attiyah fährt wie von einem andere Stern und gewinnt die Hungarian Baja auf Toyota vor Hirvonen (Mini) und Przygonsky (Mini)  – wir landen im Gesamtklassement auf dem 12. Rang (bei 24 FIA Startern), in der FIA T1 Klasse werden wir 10.

 

 

 

 

Ein erfolgreiches Wochenende!!

 

 

 

 

 

Für die nächsten Rennen haben wir bereits wieder jede Menge Ideen, wie wir schneller sein können  - aber erst müssen wir die neue Löschanlage abzahlen oder zurückschicken …

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Christof

 

 

 

Fotos: Fuoristrada, Peter Pataky

 

Weitere Infos auf:

 

http://www.gelaendewagen.at/

 

http://www.hungarianbaja.com       

 

 

 

YouTube Video: https://www.youtube.com/embed/KsS630Zm_08