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Jan Szekeres

Beruf: Entwickler in der Kfz- Zulieferindustrie

Baujahr:1969
Treibstoff:Benzin + „Schmutz“
Fahrzeuge:Mercedes 230 GE 643 zivil
Mercedes 230 GE 4,2 fürs Grobe
FIAT Panda
Hobbys:Offroading, Autobastelei, Forstwirtschaft
Funktion:Copilot, Navigator
TUA12 Jan Interview

Das Team

Harry hat uns inzwischen bei mehreren Events tatkräftig unterstützt - meist in Doppelfunktion als Mechaniker und Fotograf!

Willkommen!IB14 Harry Tankwart DSCN0104

Sponsoren

Erfolge

Erfolg bei der Hungarian Baja 2017

 

Hungarian Baja 2017 – Rang 10 - beste Plazierung des Danner Racing Teams bei einem Lauf zur Cross Country WM

 Die Hungarian Baja mit dem charakteristischen Mix aus schnellen Schotterstraßen, Feldwegen, Waldpassagen, Schlamm und einigen Wasserdurchfahrten ist seit Jahren fixer Bestandteil der Cross Country Weltmeisterschaft.

 Auch heuer ist das Starterfeld wieder hochkarätig – angefangen von  Nasser Al Attiyah auf Toyota Hi Lux  über 3 X-Raid Minis  pilotiert von Hirvonen,  Przygonsky und Rautenbach, einigen scharfen Ford Ablegern wie etwa dem von Zapletal.

News

Danner Racing Team bei der Cross Country Weltmeisterschaft

Am Wochenende vom 23. – 26.8.2012 fand in unserem östlichen Nachbarland Ungarn – genau betrachtet in Györ – ein Lauf zur Cross Country WM der FIA statt.

Die Qualität der Nennungen war sehr hoch – Größen wie Boris Gadasin oder Vladimir Vasilyev (beide G-Force, Russland), Balasz Szalay (Ungarn, Opel Antara RR) oder Miroslav Zapletal (Tschechien, X-raid BMW) und auch der Rumäne Costel Casuneanu im Mitsubishi Racing Lancer waren am Start. Auch X-raid war mit von der Partie - Khalifa Al Mutaiwai und sein "Fazza-Team" wollen in diesem Jahr den World Cup unbedingt mit ihrem MINI gewinnen, liegen aber derzeit auf Platz 2 hinter Jean-Louis Schlesser (Oscar 03) und vor Nasser Al Attiyah.

Insgesamt sind 31 Starter für diesen Lauf genannt!

Und als einziger Österreicher war Christof Danner gemeinsam mit Helge Leinich im Puch/Mercedes G320 in der FIA-Klasse T1 (Prototypen – also gegen alle!) in Ungarn am Start - zum 5.Mal ist das Grazer Team bei der Hungarian Baja dabei.

Abgesehen von einem Motorschaden des Mechanikers bei der Anreise wurde es bereits bei der technischen Abnahme spannend: der FIA Kommissar (Lionel Carre) beharrte darauf, daß der Restriktor am G mit 34 mm um einen zu groß wäre, obwohl im FIA Regelwerk noch so ausgewiesen!

Das Team bekam 4 Stunden Karenzzeit um einen korrekten Durchmesser nachzuweisen – andernfalls wäre das Rennen gelaufen gewesen.

Der zweite Mechaniker wurde kurzerhand – glücklicherweise noch in der Steiermark – nach Hause „umgeleitet“, um den dort im Keller liegenden „alten“ 32-er Restriktor abzuholen.

Eine Stunde vor dem Start zum Prolog konnte das Teil im Parc Ferme unter den strengen Augen der FIA getauscht werden – Wochenende gerettet – dank dem Einsatz des ganzen Teams!

Die Startzeremonie nachdem kurzen, schnellen Prolog war sehr romantisch – jedes Auto wurde durch ein Mädchen mit der jeweiligen Landesflagge auf die Rampe geleitet!

Am Samstag wurden – inklusive Überführungen – knapp 600 km gefahren – bei 35° im Schatten und im Auto entsprechend mehr. Die feuerfeste Unterwäsche plus Nomex Rennanzug machten das nicht unbedingt besser.

Die Strecken waren Baja-typisch, viele rechte Winkel, zwischen Feldern, durch den Wald. Glücklicherweise war es heuer absolut trocken, obwohl wir diesmal Schlammreifen mitgehabt hätten!

In der 2. Speziale leisteten wir kurz technische Hilfe – die Italiener Elvis Borsoi/Stefano Rossi lagen mit ihrem Pajero am Dach. 30 Sekunden später waren wir wieder unterwegs und die beiden happy! Sie konnten das Rennen bis zum Schluß fertigfahren.

Der Beifahrer-Novize Helge schlägt sich wacker – wir machen so gut wie keine Fehler.

Nach weiteren 200 km am Sonntag, viel Staub und Schweiß, aber ohne Schäden am Auto beenden wir am Sonntag um 14:00 Uhr die Hungarian Baja 2012 als ausgezeichnete 14, haben wieder viel gelernt und echt Spaß gehabt!

Die gemeinsame Analyse ergibt die Forderung nach einem besseren Fahrwerk und vielleicht doch etwas mehr Pferdestärken – was nicht am nun etwas zu kleinen Restriktor gelegen hat ….

Sieger wird der Russe Gadasin (G-Force Proto) vor dem Tschechen Zapletal auf Hummer H3 Proto und dem Ungarn Fazekas auf BMW X5. Schlesser scheidet nach einer matten Vorstellung auf dem ungewohnten Allradler aus, der WM Zweite Mutaiwai (Mini) wird nur Siebter.

Nächster Einsatz des DANNER RACING TEAMS wird die Tuareg Rallye im März sein, die diesmal erstmalig (einmalig?) nicht in Marokko, sondern in Tunesien stattfindet.

Ein Danke geht hier noch mal an mein Team und meine Partner, die solche Einsätze ermöglichen!

 

Christof Danner